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Archive for Februar 2013

Manche sachen funktionieren einfach nicht. Wenn eine frau „nein“ sagt, kann man es dabei belassen, oder man kann es weiter versuchen. Jedes mal wird das „nein“ dann deutlicher und noch schmerzhafter werden. Oft gehts mir auch so, dass ich mich mit „freunden“ streite, ihnen danach noch eine chance gebe, und dann noch eine, usw. Es ändert sich aber nicht wirklich etwas, weil die leute eben sind, wie sie sind, und der nächste streß ist vorprogrammiert. Oder mal wieder das beispiel dresden: ich weiß genau, dass ich hier nicht hin gehöre, bleibe aber irgendwie trotzdem, und sehe von weitem, was alles tolles in berlin passiert.

Samarpan hat da zufällig vor ein paar tagen ein tolles „gleichnis“ gebracht. Es geht einfach darum, zu sehen, was ist. Ganz simpel, pur, so wie es ist, nicht, wie man denkt, dass es doch sein sollte oder könnte: Man ist in einem raum, vier wände, fenster, tür. Wenn man jetzt raus gehen möchte, hat man durchaus die freiheit, zu versuchen, durch die wand zu gehen. Oder durch das fenster, was gefährlich werden könnte. Man kann sich immer wieder, jahrelang mit voller kraft den kopf an der wand anhauen. Aber was ist, ist nunmal. Oder man sucht einfach nach dieser einen öffnung, die der architekt in der wand gelassen hat, und geht durch die tür. So einfach. 🙂

aber ich denke, es ist ok, wenn man sich ein paar mal den kopf anhaut, bis man wirklich gründlich verstanden hat, wie die dinge nunmal sind. Dass man oft doch noch nach einem spalt in der wand sucht, ist wohl menschlich. Und es ist ja auch nicht so ganz einfach, z.b. am ende einer beziehung: da ist dann plötzlich da eine betonwand, wo eine woche vorher noch die tür war. 😉 Das muss man ja auch erstmal verstehen. Aber so grundsätzlich sollte man einfach sehen, was ist, und dann mit der energie, mit dem leben, gehen. Das offensichtliche akzeptieren, und sich den gegebenheiten anpassen. Einfach durch die tür gehen.

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