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Archive for Juni 2013

…die liebe, ehrenhafte chanda von keyserlingk. 😉

ja also der medmob dresden lief ja nie besonders gut. In der facebook-gruppe dazu gab es außerdem oft (unnötige, alberne) streitereien. Oft gings um veganismus, bzw. anti-veganismus. Oder es hat mich geärgert, dass viele immer vorgegeben haben, sich für medmob zu interessieren und kommen zu wollen, und am ende saß ich da eben oft allein im regen.

Naja, jedenfalls pendelte es sich in den letzten monaten so ein, dass ich, chanda und m. (weiblich) meistens kamen. Die beiden lästerten dann aber (vermutlich) gern mal über mich, und chanda hatte eh von anfang an irgendein problem mit mir. Deshalb kam ich auch mal nicht, wenn ich wusste, dass nur die beiden kommen. Es wurde dann auch immer seltsamer, also chanda hat in der gruppe immer mal wieder einfach termine ohne abstimmung festlegen wollen, und spielte sich bei jeder gelegenheit als gruppenleiterin auf. Immer, wenn ich sie darauf hingewiesen hab, dass diese gruppe (auch als klarer gegensatz zu den offiziellen medmob-gruppen mit dem „alleinherrscher“ patrick) demokratisch ist, kam das übliche chanda-geschauspieler „ja nee, hab ich ja nicht so gemeint, ok, sorry, bla“.

Das ist eh super interessant, wie gut sich diese frau verstellen kann. Dass sie mich nicht mag, und bei jeder gelegenheit schlecht über mich redet, und sich über mich lustig macht, weiß ich, das hab ich selbst oft genug mitbekommen. Aber immer, wenn ich sie direkt drauf angesprochen hab, kam ihr unschuldsblick, und „doch, ich mag dich voll, bla, würd ich nie tun“, usw. Und ich bin da wirklich sehr oft immer wieder drauf reingefallen. Bin halt gutmütig. Aber nun ist ja endlich endgültig ihre maske gefallen. Schon lustig, und ich hatte mich oft selbst dafür fertig gemacht, zu unfreundlich zu ihr gewesen zu sein. Nee, das war schon alles berechtigt.

Ja, m. war eig. anfangs mit mir über facebook befreundet. Ging dann aber oft ins reiki-zentrum, und vermutlich haben die netten keyserlingks sie dann ein bisschen aufgehetzt, man weiß es nicht. Jedenfalls wurde die auch immer komischer und zickiger mir gegenüber. Egal, was ich in der gruppe geschrieben oder vorgeschlagen hab, alles war schlecht.

Zuletzt gings dann (mal wieder) drum, dass ich ja zu hart mit den leuten rede. Also, hab mich halt mal wieder drüber lustig gemacht, was für tolle ausflüchte die leute bringen, um nicht zum medmob zu kommen. Diese ausreden haben mich nunmal noch nie interessiert, aber die leute müssen einem immer lange eloquente storys von ihrer schwangeren katze, tante, großmutter, den kindern, dem schwippschwager erzählen. Oder es nieselt, oder… ach. Alles schwachsinn. Kommt, oder kommt nicht, aber labert nicht ewig rum, verdammt nochmal. 😉 ich drücke mich eben nicht heuchlerisch falsch aus, sondern echt und authentisch. Aber den leuten fehlten wohl wie so oft die rosa eso-herzchen am ende der sätze.

jedenfalls machte mich m. dann mal wieder doof von der seite an, und wurde richtig beleidigend. Kurz darauf rauschte sie aus der gruppe ab.

Ja, und, weil ich mir sowas schon dachte (was chanda die ganze zeit vor hatte, konnte man ja leicht durchschauen), hab ich dann nach kurzer suche eine neue „medmob: dresden“-gruppe (genauso geschrieben, sehr kreativ 😉 ) gefunden.

Genau dasselbe ist mir ja damals mit der „vegan in dresden“-gruppe passiert. Ok, klar, der dresdner veganismus gehört mir nicht, und auch nicht die medmob-idee. Aber darum geht’s ja auch nicht wirklich. Es ist einfach menschlich, moralisch und vom ehrgefühl her zum kotzen, sowas zu machen, ohne vorher bescheid zu sagen. Noch schlimmer: als ich dann in der gruppe gepostet hab, dass ich die neue gruppe entdeckt hab, kam (wie immer) nur das bekannte „dresdner schweigen“: „Ups, ich bin ertappt, aber da sag ich besser mal einfach garnix zu.“ 😉 aus der gruppe ist sie aber nicht gegangen und dick und bräsig, bzw. dummdreist, wie sie ja nunmal ist, hocken geblieben.

Die neue gruppe wurde dann sofort aufgefüllt mit irgendwelchen leuten, die garnichts von medmob wissen wollen, und sonstwo wohnen. Die sind aber scheinbar schnell wieder ausgetreten. Und die defunktionale „medmob leipzig“-gruppe von jeet wurde jetzt mit hilfe von chanda zur „medmob chemnitz, leipzig, dresden“-gruppe aufgemotzt.

Und mal wieder ein „medmob-tag“ angesetzt, wo dann jeet ins reiki-zentrum kommt, irgendwelchen blödsinn filmt, man sich gegenseitig erzählt, wie toll man ist, und wie super alles irgendwann mal wird, und wieder abrauscht. Hatten wir ja schonmal, und hat außer ein paar weiteren youtube-filmchen praktisch nichts für den medmob in sachsen gebracht. In leipzig, wo jeet wohnt, haben sie bis jetzt immernoch keinen einzigen medmob hinbekommen. Wobei das ja nun wirklich nicht so schwer ist, vermutlich auch leichter, als in dresden, wo spirituell ja nun wirklich fast nix geht.

Ja, die lieben keyserlingks und ihr reiki-zentrum. 😉 könnt ich auch noch paar worte zu schreiben. z.b., wenn sie da mal „klient“ sein sollten, sollten sie wissen, dass, sobald christoph das telefon aufgelegt hat, oft erstmal ne runde über sie gelästert wird. Ich war lang genug im reiki-zentrum zu gast und hab das oft mitbekommen. Natürlich werden auch intimste dinge über sie ausgequatscht, weil den beiden und ihren gästen oft einfach sehr langweilig ist.

Mit der ehrlichkeit nimmt man es nicht so wichtig, ich würde die beiden als typische „gewohnheitslügner“ bezeichnen. Die merken das garnicht groß, und finden daran auch nichts schlimmes. Mir hat christoph z.b. ein paar mal gesagt, dass ich „noch zuviele skrupel“ hätte. Also ich sollte meine freundin doch ruhig betrügen, und lügen an sich ist auch völlig ok, moral und ehre ist blödsinn, weil osho hat gesagt… usw. Tja, ich mag aber moral und ehre, osho hin oder her. 😉 und ich finde aufrichtige, seriöse menschen nunmal im umgang auch viel angenehmer, besonders, wenns um intime dinge geht.

Dann könnte ich noch was zu ihrer ganzen quacksalberei sagen. „reinkarnationstherapie“, wo man bescheuerten hausfrauen sehr viel geld (!) für ein paar traumreisen abnimmt. Seltsamerweise kommen diese frauen immer wieder und wieder, und ihre „themen“ sind nie zuende bearbeitet. Aber klar, irgendwie müssen sich die beiden halt ihre urlaubsflüge in ferne länder finanzieren.

Und wenn man mal rückenschmerzen hat, macht man nicht einfach ein paar kostenlose liegestütze, nein, da „gibt man reiki drauf“. also, wenn man schon ein paar der „grade“ hat, also im klartext, christoph für ein stück papier mit jodel-diplom drauf wiederum sehr viel geld (2. grad kostet glaub ich so 400 €) bezahlt hat. Ist natürlich ein reiner placebo-effekt und bringt garnichts, aber, tja. Die leute glauben dran und findens toll.

Na wie auch immer. Ich hab ja garnicht was persönlich gegen christoph, aber beim punkt ehrlichkeit unterscheiden sich eben unsere haltungen. Bei chanda würd ich einfach mal von dummdreistheit und niederträchtigkeit reden. Dass die nicht ganz koscher ist, wusst ich ja von anfang an, aber das ist schon echt heftig, was sie da grad macht. Absolut gewissenlos, ohne irgendein gefühl für anständigkeit.

Jedenfalls: viel spaß mit dem dresdner medmob. Viel spaß, wenn wieder von den angekündigten leuten viell. 2 untermotivierte figuren angewankt kommen, die danach nie wieder kommen werden. Viel spaß mit den ewig gleichen laber-ausreden. Viel spaß mit bescheuertem dorf-pöbel, der sich über euch lustig macht. Und der ganzen arbeit, die die organisation so einer gruppe macht. Hab ich kaum respekt oder dank für bekommen, aber bisschen arbeit isses halt schon.

Ich glaub kaum, dass medmob dresden unter der mopsigen fuchtel von chanda viel größer werden wird. Wenn nicht, freu ich mich natürlich klammheimlich. 😉 ach, eig. ist es mir relativ egal. Und wenn doch: gut für die medmob-bewegung.

Aber medmob läuft halt an sich in d. nicht besonders. Sogar in berlin kriegen sie immer nur so ca. 30 leute zusammen. Für medmob ne gute zahl, aber insgesamt halt doch sehr wenig. Und der boden in dresden ist dafür eben sehr steinig. Aber naja, wenn chanda und m. spaß daran haben, da zu zweit zu hocken, und danach über gott und die welt zu lästern und witzchen zu reissen wie in der grundschule, dann macht halt.

Bin im moment eh persönlich in einer phase, in der ich bei der meditation mehr nach innen gehe. Da merk ich eh kaum, ob wer neben mir sitzt, oder nicht. Von der vielbeschworenen „verbundenheit“ hab ich eh noch nie was gemerkt. Also kann ich auch einfach gemütlich allein zuhause meditieren. 🙂 aber ok, es fühlt sich schon anders an, wenn man z.b. in berlin am brandenburger tor meditiert.

Und zugegeben, medmob ist natürlich auch immer ein bisschen „showing off“, und spirituelles ego streicheln: „seht her, wie toll ich meditieren kann“. So dringend brauch ich das im moment auch nicht.

Joa, also ich selbst werd wohl erstmal keinen medmob in dresden mehr machen (und mit chanda und m. zusammen möcht ichs natürlich nicht mehr), fühl da auch bisschen erleichterung bei, hatte auf die stadt und die leute eh schon lange keine lust mehr. wär auch albern, da jetzt einen „gegen-medmob“ zu starten. Kommen ja auch eh immer nur paar figuren, würde nicht lohnen.

Und wenn die coole chanda mir den medmob mit ihren fettfingerchen unbedingt wegklauen muss, dann soll sie halt. Karmisch wirkt sich so ein diebstahl vermutlich eh nicht besonders gut aus, also was soll ich mich noch aufregen. Soll Gott sie sortieren, wa. 🙂

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Mal wieder die qlb gemacht. wobei ich da in letzter zeit versuche, nicht mehr so sehr auf die tollen ideen, die einem dabei kommen, einzugehen (was ich sonst eig. wohl immer gemacht hab). schließlich bin ich das ja garnicht, richtig? Es heißt ja immer, dass das wahre selbst unsterblich ist, nichts mit dem körper und nichts mit dem „ich“ zu tun hat. Also hab ich versucht, da eine gewisse neutrale distanz zu bewahren.

Die geschichten von früher, die pläne und das schlaue gerede gingen aber weiter. Und es war dann so, als würd ich einem fremden beim reden zuhören. Und da mir die meisten menschen herzlich egal sind ( 😉 ), ging das diesmal völlig an mir vorbei. Ein tolles gefühl von freiheit und tatsächlichem frieden. Freiheit von mir selbst. Einfach nur ruhe und eben die meditation, perfekt. 🙂

So, als wenn jemand eine geschichte erzählt, bei der man nur halb hinhört, aber sobald bestimmte stichworte (veganismus! z.b.) oder der eigene name fällt („ja ralf, und damals hast du immer… das hast du gut gemacht, das hast du nicht gut gemacht“), man sofort ganz steif und hellhörig wird: „sagt der etwa gleich was schlechtes über mich?“.

Nur, dass eben dieser „ralf“ garnichts mit mir zu tun hatte, und mir seine ganze geschichte usw. ziemlich egal war. Irgendwelche relativ belanglose geschichten, die lang her sind, von irgendnem typen, der halt so durch sein leben stolpert, und… *gähn* 😉 gibt da auch ein schönes lied von live, „tired of me“. Das triffts ganz gut, ja.

Danach hab ich sogar im alltag manchmal gemerkt, dass es mir auch da nicht mehr so nahe ging, wenn mal wieder wer über mich schlecht geredet hat. So in der art „hachja, hm, dann macht halt. Ich weiß eh nicht, wovon und von wem ihr redet“. Irgendwie ist irgendwann auch mal gut mit dem ganzen quatsch und den ego-spielchen. So fühlt sich das grad an. Einfach keine lust mehr. So als würde man von weiter oben auf das ganze runter gucken.

Also ich glaube, ich bin da was gutem auf der spur. 🙂 also dran denken beim meditieren: es geht da nicht um euch, das ist nicht wirklich eure geschichte und eure erinnerungen. Der bio-computer (jürgen, fred, oder wie immer der nun heißen mag) redet da mehr mit sich selbst. 😉 einfach reden lassen.

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(obst (60%) plus grün (40%), plus wasser, aber kein gemüse!)

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Grün

Karottengrün

petersilie

stangensellerie(würzig)

Brokkoli (würzig)

mangold

kohl

römersalat

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Obst

Bananen

Äpfel (neutral)

birne (neutral)

orangen

mango (neutral)

pfirsich

erdbeeren

himbeeren (sehr fruchtig, nur die kerne stören)

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Kombinationsmöglichkeiten

Apfel + sellerie

Mango + kohl

Apfel + Petersilie + gurke

Apfel + Römersalat

Beeren + banane + kohl + Petersilie

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Rezepte

Mit bisschen Öl (kaltgepresst, extra nativ, z.b. Olivenöl) wird’s viel besser, und “sahniger“

Und: Zitrone, Stevia, Ingwer

Nie (oder nur vorsichtig/ selten) gemüse zusammen mit obst mixen, immer nur blattgrün mit obst

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2 Äpfel, 2 Lauchzwiebeln (Porree), 2 Karotten mit grün

Bisschen Zitrone

500 ml wasser

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Zitronenmelisse, Karottengrün, Feldsalat, paar Himbeeren

Ingwer, Stevia

500 ml wasser

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1 Mango, paar Himbeeren

Viel Stevia, mittleres Stück Ingwer

300 ml wasser

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2-3 Birnen, 0,5-1 Apfel, paar Beeren

Große Porreeblätter, Petersilie

(Würzig, etwas süß)

500 ml wasser

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2-3 Äpfel, Beeren

Mangold (sieht fast aus wie Porree, gibt’s in grün und rot), Radicchio (kleiner roter Salat, bitter), Petersilie

700 ml Wasser

(Würzig, süß)

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Hochwasser in Schilda

Ich wollte nur kurz ein paar gedanken zum hochwasser 2013 in dresden aufschreiben. Hysterie und emotion, ja. Ok, zeitweise wars wirklich etwas gruselig, aber insgesamt ist jetzt nicht soo viel passiert. Die vororte, die eben direkt am fluß liegen, sind tw. wirklich überschwemmt worden. Aber im vergleich zu 2002 wohl alles noch ganz ok. Wobei ich mich wirklich frage, wieso die leute da jetzt so rumjammern. Wenn mir schonmal das haus weggeblubbert wäre, wär ich danach natürlich weggezogen, mindestens in einen ortsteil weiter weg vom wasser. Logisch, oder?

Ok, genervt hat mich, oder nervt mich immernoch: der spontan aufgeflammte „lokalpatriotismus“, ach, aber der war ja vorher auch schon da. 😉 aber jetzt hat mans eben noch deutlicher bei facebook lesen können. Versuche mal, bisschen was aus der erinnerung wieder zu geben: „wir sind die macht im osten!!!!!!!!!“ (möglichst dramatisch, viele ausrufezeichen, und rechtschreibung unbedingt vernachlässigen), „ja hier in dresden halten wir eben zusammen!!!!“.

Oft wurde sowas auch schlicht von nazis gepostet, die sonst bei jeder gelegenheit auf facebook ihre rechte gesinnung zeigen, naja, oder man muss sich ja auch nur mal die profile angucken. Klar, dass natürlich die nazis insbesondere ihr „wunderschönes“ dresden retten müssen, das ist ja praktisch ihr lebensinhalt. Alles für deutschland und so. naja, mir wurde da jedenfalls ziemlich schlecht.

Weiter gings dann mit lynchjustiz, oder zumindest phantasien darüber. Die pöhsen pöhsen „gaffer“, also leute, die den aufrechten und aufgewühlten dresdnern nur beim sandsäcke-stapeln zugucken, sollte man natürlich direkt in der elbe ertränken, oder „im damm verbauen“.

Später gab’s dann berichte über einbrüche und versuche von plünderungen, da fanden sich dann schnell die oben erwähnten leute, die eifrig posteten, dass sie „einen knüppel im auto“ hätten, und, ja, wenn sie einen kriegen, den natürlich nicht direkt an die polizei übergeben wollen, sondern erstmal ordentlich… naja, und so weiter. dieben sollte man direkt „de pfoten abhauen“, jawoll.

Ein hauch von texas, oder so. hier im osten gibt’s eben immernoch das gute alte faustrecht, soljanka, bier, bratwurst, hier ist die welt noch in ordnung. *würg* ich musste übrigens immer nur paar minuten warten, bis der erste sowas gepostet hat, hab danach kaum noch mitgelesen, aber solche comments haben auch immer sehr schnell sehr viele likes bekommen. Fand ich ziemlich erschreckend.

desweiteren erging man sich in stolz und selbstbeweihräucherung, sowie in heldenverehrung, wenn irgendein ronny, eric oder robert irgendnen lkw von a nach b gefahren hat.

Prima auch die ganzen (haus)frauen, die natürlich ungefragt gleich mit brötchen machen, bier holen, muffins backen.. usw. zur „heimatfront“ eilten, um die arme vom krieg, äh, achso, von der flut gebeutelte arische.. äh, mist, ich mein dresdner bevölkerung im abwehrkampf.. äh.. zu unterstützen. Natürlich gefolgt von tausend „oh gott, du bist so toll, ich bin so gerührt!“ comments.

Zitat „gänsehaut pur“. jo. Wenn halt sonst nie was passiert, näch. 😉 einer hat sogar auf der fernsehkritik.tv page gepostet, dass man doch jetzt lieber spenden für chemnitz sammeln sollte, als für fernsehkritik. Bzw., er sprach von „karl-marx-stadt“…

Überhaupt bekam ich zum ende hin immer mehr das gefühl, dass sich leute nur profilieren möchten. Firma dings spendet dies, gefolgt von supermarkt x, handykarten werden gespendet, getränke, döner… natürlich immer schön mit erwähnung des ladens. Super werbung. 😉

wobei ich mich die ganze zeit gefragt hab: was soll dieses hysterische gekreische nach „verpflegung“ (essen, trinken)? Nur weil der fluß etwas angeschwollen ist, sind auf einmal alle mittellos und praktisch in der 3. welt? Wieso hat auf einmal keiner mehr 10 €, um mal kurz zum netto zu gehen, und sich ne packung brötchen zu kaufen? Die (nicht sehr schlauen, s. weiter oben) spießbürger, denen ihre eigenheime weggeblubbert sind, haben die sonst gar keine rücklagen? Keine versicherung? Wirklich nicht?

Aber ist klar, dass man solche fragen in dieser schlimmen zeit, wo der russe… äh, das wasser.. vor der tür steht, nicht stellen darf, ohne ernstlich gefahr zu laufen, vom emotional hysterisch aufgestachelten bauernmob gelyncht zu werden. Der staat soll uns helfen! Jetzt sofort, mit allem, was wir brauchen, und ganz viel geld, am liebsten „unbürokratisch“ bar auf die hand. Nunja. Nörgeln und jammern haben sie jedenfalls drauf, ob hochwasser oder nicht.

Was es momentan auch gibt, sind leute, die ganz „berührt“ sind, und unbedingt irgendwas spenden möchten. Da gab’s z.b. einen post „ich bin jetzt hier spontan durchs haus gerannt, und habe kinderkleidung, einen schaukelstuhl und eine kaputte waschmaschine gefunden. Diese ganzen tollen sachen schenke ich euch ganz selbstlos! Ja, nur wie die nach dresden kommen sollen, ist nicht mein problem“ (hat er anders ausgedrückt, aber so kann mans zusammenfassen). Klartext: im moment gibt’s viele leute, die statt zu ebay oder zum schrottplatz zu gehen, eben lieber zum ehrenrührigen „fluthelfer“ werden möchten, und sich dabei noch toll vorkommen, wenn sie das ganze alte gerümpel, das sie vermutlich schon seit jahren wegwerfen wollten, loswerden können.

Da wurde sogar einmal drauf geantwortet mit „wir sind nicht im krieg, und schmutzige kinderkleidung braucht auch kaum wer“. Sehr richtig. Wir sind hier in einem sehr reichen land, und es sind keine bomben gefallen. Es ist nur etwas nasser als sonst.

Was mich die ganze zeit gewundert hat: wieso muss eig. die bevölkerung -also, da es sich hier um ostdeutschland handelt: hauptsächlich teenies- die ganze arbeit übernehmen? Das ist hier ein wahrer kinderkreuzzug. Oder wurde durch den aktionismus der zivilisten nur ein größerer einsatz von leuten, die das nunmal beruflich machen, und dafür da sind, also armee, feuerwehr usw. unnötig? Hat die stadt einfach geguckt, wo von selbst genug zivilisten stehen, und dabei dann eben die gehälter für soldaten usw. gespart? Hm, keine ahnung, kenn ich mich nicht aus. Kann mir nur vorstellen, dass das, was die zivilisten gemacht haben, leicht von wenigen soldaten hätte gemacht werden können. Aber viell. lieg ich da auch ganz daneben.

Nunja. Wenn das ganze vorbei ist, wird man sich bierselig in den armen liegen, totes tier in sich reinstopfen, „dööönääämööö“ gröhlen, sich gegenseitig ewige treue und beistand zusichern, gegen alles böse, ausländer, berliner, wasser, intelligenz, reflektion, toleranz, vielfalt… joa. Denn ihr seid „die macht im osten“. Na denn.

ich glaub einfach, dass richtige großstädter, wie z.b. die berliner, mit der ganzen lage einfach etwas entspannter und weniger betulich, konfus/ aufgeregt und jammerig umgegangen wären, wie es hier eben immer üblich ist. Wie auch immer. Mit dem text werd ich mir hier bestimmt wieder keine freunde machen. Wat solls. 😉

Übrigens ist der elbpegel, als ich das hier tippe, deutlich gesunken. zurückgegangen auf alarmstufe 2, ca. 6 meter.

Ach, und ich wurde auf der „fluthilfe“-page direkt gesperrt, als ich ein lustiges bild von einem höhergelegten auto von der „god“-page bei ihnen geshared hab. Nee, spaß verstehen die schildbürger natürlich keinen, war klar. 😉 da bräuchts ja auch intelligenz für.

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