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Archive for Juli 2013

seit mir der dresdner medmob geklaut wurde (…), stolpern irgendwie immer mehr leute über meine website und schreiben mich an. Freu ich mich natürlich voll drüber. 🙂 auf jeden fall interessante erfahrungen, die man da macht. Also ich fühl mich da gerade ein bisschen wie vikram gandhi, der filmemacher und schauspieler von „kumaré“ (sehr empfehlenswerter doku-film über einen fake-guru).

Also es wird alles mögliche projiziert, und man ist „beeindruckt, was ich schon alles gemacht habe“. Und dann schreibt man „ja, ich weiß nicht wohin, alles furchtbar, können wir telefonieren, können wir uns treffen?“. Also der erleuchtete schlaumeier soll mal kurz mit dem zauberstab wedeln. Am besten, während man noch urlaub hat, we-retreat, irgendwie sowas. Vermutlich würden die leute mir auch gern viel geld dafür geben, hauptsache, ich übernehm ihre probleme und zauber alles weg. Mit ’ner pille, oder aura-soma, ’nem magischen amulett oder so.

nur funktioniert das bei mir so nicht. Ich frag dann erstmal, wieso sie nicht erstmal ein paar der meditationstechniken von der website ausprobieren. „ja nee, das ist zu kompliziert, ich bin noch nicht soweit, die ruhe hab ich ja garnicht, usw.“. totaler blödsinn. Es gibt med.techniken, die nunmal idiotensicher sind, genau deswegen mach sogar ich sie ja öfters. 😉 nein, da muss ich dabei sein und bei nem tee händchen halten. Überhaupt scheinen viele, die sich bei mir melden, einfach nur labern zu wollen. Und auch wenn ich dann sage, wie sie’s lösen könnten, geht das einfach weiter. Dem mind ist langweilig, er bastelt sich dramen und probleme, und weil das allein auch irgendwie doof ist, muss ich mir das dann anhören.

Was soll das irgendwem bringen? Man kann jahrelang „gesprächstherapie“ machen, und ist danach genau da, wo man davor war.

Jedenfalls find ichs eben momentan interessant, weil ich das ja jetzt auch ausnutzen könnte. Und das ist ja eben auch v. gandhi während der arbeit an seinem film bewusst geworden. Und wenn ich mir die eso-szene so ansehe, geschieht das ja auch täglich. Die leute betteln danach, dass man ihnen die entscheidungen abnimmt, und sie abhängig macht.

Wenn z.b. jemand ins reiki-zentrum dresden geht (das hab ich ja nunmal paar jahre miterlebt), passiert genau das, was die leute wohl auch gerne von mir hätten. Da wird erstmal schön ne stunde tee getrunken, die leute (meistens frauen so ab 40) können sich mal richtig ausjammern. Dann werden spontan alle möglichen eso-techniken durchprobiert, munter in der gegend rumgeraten, und wenn man denjenigen erfolgreich eingelullt hat, gibt’s nen termin für irgendne sitzung, reiki, whatever. Das wird dann natürlich teuer. „geheilt“ wird auch eher selten, so dass man sich für die nä. Wochen/ monate eine solide einnahmequelle gesichert hat. Und alles unter dem motto „wir wollen ja nur helfen“. Nee is klar. 😉

so. und der „kumaré“ hat dann eben im film angefangen, in eine andere richtung zu gehen, nämlich seine anhänger auf ihren eigenen inneren guru hinzuweisen. Und das ist meiner meinung nach der schlüssel, wenn man denn wirklich unbedingt ein „lehrer“ sein will/ muss. Man kann sie nur immer wieder auf sich selbst zurückwerfen. Denn keiner versteht sich so gut, wie man selbst. Selbstermächtigung statt guru-groupie. Sein eigener „meister“ sein. Das ist mein weg.

Und dass ich dabei auch noch so schön „grumpy“ bin, passt da doch perfekt. 😉 leute, die von mir erwarten, dass ich milde lächelnd mir all ihre probleme anhöre, und danach auch noch löse, zw.durch ein paar eso-kalendersprüche runterleiere, und dann mit der fetten rechnung ankomme, werden bestimmt enttäuscht schnell wieder abziehen. 🙂 bei mir läuft auch eher hiphop und metal statt so eso-gedudel.

Authentisch sein

Ich kann eben nur ich selbst sein. Zeitweise hab ich bestimmt versucht, samarpan oder chr. vom reiki-zentrum zu imitieren. Aber ich kann eben nicht so mit den menschen umgehen, wie samarpan das macht.

Und natürlich passierts immer mal wieder, dass die leute von mir erwarten, dass ich immer nur lieb und nett bin, weil ich bin ja buddhist, oder bin ich sannyasin? Und osho war ja so und so (viele verwechseln osho irgendwie mit dem dalai lama oder mutter teresa, hab ich manchmal das gefühl ;)), und deshalb muss ich so und so sein… und dann nach kurzer zeit schreien „was bist du denn für ein buddhist/ sannyasin/ meditationslehrer?“ aber da kann ich nix machen. Entweder die leute nehmen mich so, wie ich wirklich bin, oder eben nicht.

Vermutlich werden das um einiges weniger sein, wie die massen, die (mal nur als spontanes beispiel) einem ewig grinsenden wie diesem madhukar nachlaufen. Aber das ist cool, das ist genau richtig so. wenn ich als sannyasin eine aufgabe habe, dann ist es, möglichst authentisch zu sein. Und das würd ich dann auch gern bei meinen schülern sehen.

was ich weiterhin wirklich von meinen „schülern“ möchte, ist, dass sie (zurück) zu ihrer eigenen inneren stärke/ macht finden. Und das geht eben prima über meditation. 10 min. hinlegen, augen zu, und einfach gucken, was da drin grad los ist, kann mehr bringen, als mehrere reinkarnationstherapie-sitzungen, reiki, rituale, eso-gelaber, usw.

Aber klar, ich verstehs auch, dass die leute lieber den leichten weg gehen wollen, wo irgendein schlauer onkel wutz ihnen den weg weisen soll. Sich selbst zu begegnen und zu konfrontieren, dafür braucht es mut. Aber, es macht autonom, kostet nix, und ist um soviel effizienter. Man muss nicht bei jeder entscheidung zu seinem guru laufen und hat eine stabile heimat in sich selbst, bzw. im no-mind, im wahren selbst. Das ist erstrebenswert.

Ihr seid löwen, keine schafe! Kann ich garnicht oft genug sagen. Du bist ein individuum, viell. mit ganz seltsamen wünschen und ideen, die die gesellschaft nicht akzeptiert und die sogar ich als lehrer viell. garnicht gut finde, und das ist perfekt. Du musst niemandem gefallen, du „musst“ höchstens authentisch sein, du selbst sein. Das möcht ich sehn, keine nachahmung, und keine anbetung. Und eben insbesondere auch keine opferhaltung. Da spielt man nur mit sich selbst verstecken.

Was aber natürlich nicht heißen soll, dass ich nie jemanden treffen will. Nur denk ich eben, dass das meistens garnicht nötig ist. Und dass meine schüler (nenn ich jetzt einfach mal so) besser beraten sind, erstmal ein paar mal allein zu meditieren. Wenn dann noch konkrete fragen da sind, bin ich ja immer gern für alles mögliche zu haben. Auch kann man einfach mal so reden. Nur sollte einem dabei immer klar sein, dass die lösung eher in einem selbst liegt. Da sollte die priorität sein.

Nur, wenn sich jemand von vornherein so fallen lässt, und von mir erwartet, alles zu lösen, hab ich da eben eher kein gutes gefühl. Und wie gesagt, ganz ungefährlich ist so eine opferhaltung auch nicht, denn da draussen gibt’s genug scharlatane, die nur auf solche menschen warten.

Ja, und ein paar leute auf ihre eigene stärke hinweisen zu können, ich denke das ist eine ehrenhafte aufgabe. Ich glaube, das könnte für mich als mein weg gut funktionieren. Fühlt sich korrekt an.

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mal wieder ein gedanke zum satsang. Wenn ich mir videos von osho’s talks und auch den samarpan-satsang ansehe, hat das oft etwas mystisches. Es wird gesprochen, aber die worte haben irgendwie etwas „jenseitiges“. Oder so, als würde das leben/ Gott selbst sprechen. Da spricht keine „person“, oder ein „charakter“ osho oder samarpan. Und wenn ich jetzt an diese satsangs denke, ist es seltsamerweise so, als könnte ich mich da nur an ein mysteriöses schweigen, eine stille, erinnern. Und an einen leeren sessel.

Das deckt sich auch damit, was osho und samarpan manchmal über sich selbst gesagt haben. Osho sagte, dass nach seinem erwachen die person aufgehört hat zu existieren, er sozusagen bereits tot sei. Und samarpan sagt ganz ähnliches über sich. Und das unheimliche ist, dass ich ihnen glaube, weil ich das eben auch so bei ihnen wahrnehmen kann.

so. und wenn ich mir jetzt die ganzen neuen (deutschen) „satsang-lehrer“ ansehe.. naja, dann kann ich das eben nicht beobachten. Es setzt sich einfach ein normaler mensch vor seine kamera, tut schlau und arbeitet dann belanglose fragen ab. Die fragenden sind im mind, er selbst ist auch im mind, hat nur ein paar schlaue bücher mehr gelesen und bisschen mehr auswändig gelernt. Zusammen philosophiert man dann über die „wichtigen (spirituellen) fragen des lebens“. Der „lehrer“ sagt seine persönliche (belanglose) meinung, zitiert am besten noch andere „spirituelle“ menschen, die er selbst gut findet, usw. Das ist niedlich und hübsch, hat nur eben meiner meinung nach nichts mit satsang zu tun. Da kann man auch einfach den mann auf der straße fragen, das wird einem genauso viel bringen.

Wobei natürlich noch die gefahr dazu kommt, dass das spirituelle ego diese „lehrer“ wächst. Und wenn man sich die unangenehmen visagen der (meist männlichen) „satsang-lehrer“ ansieht und 10 min. ihren „satsang“ sieht, weiß man eig. schon ausreichend bescheid. 😉

Ich verstehe satsang so, dass man im no-mind zusammen kommt. Der lehrer vorne muss im no-mind sein, damit er praktisch alle anderen im raum „anstecken“ kann. Und dann entsteht eine art „buddha-feld“, in dem die fragen spontan wegfallen, einsichten geschehen können, usw. Und das hab ich eben bisher so nur bei osho und samarpan finden können. Der satsang muss sozusagen „unpersönlich“ sein, ego und mind müssen draussen bleiben.

Mails

Aber, wer beherrscht das schon? Bzw., es ist eben schwierig, zu merken, wenn man im mind ist, und wenn die worte sozusagen von selbst, von wo anders kommen. Dafür brauchts achtsamkeit und meditation.

Ich selbst bin manchmal im no-mind, und das ist immer ganz toll. Da funktioniert alles viel besser und wie von selbst. Auch manchmal wenn ich auf fragen antworte. Also ich schreib ja osho, äh, huch, samarpan 😉 hin und wieder lange briefe, bei denen ich natürlich voll im mind und in der story bin. Zurück kommen oft nur sehr wenige sätze, bei denen er auch nur das beantwortet, wo er wohl das gefühl hatte, dass das wirklich wichtig ist. Und wenn man seine briefe dann liest, merkt man, dass da jemand nicht groß nachgedacht hat, als er’s geschrieben hat.

So habe ich auch schon mails mit fragen beantwortet, das war wirklich cool. Problem war dann nur, dass der fragende immer noch eine nachfrage geschickt hat, und ich leider auch immer wieder drauf eingegangen bin, bis ich auch wieder im mind war. Hatte am ende auch nicht das gefühl, dass ihm das dann noch groß was gebracht hat, außer eben, dass sein verstand befriedigt war. Bis zur nächsten frage. 😉

wie gesagt, dann befindet man sich zusammen in einer philosophischen diskussionsrunde, sehr befriedigend für mind und ego, aber ansonsten relativ konstruiert, nicht wirklich „echt“ und nicht viel wert. Bla bla bla eben. 😉

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so sollte man beim meditieren sitzen. Hab ich mal wieder bei einem zen-mensch aufgeschnappt. Zen ist eben einfach das beste. 😉

Also ruhig die muskeln (rücken, arme..) anspannen, sehr aufrecht und insgesamt „gespannt“ sitzen. Kann man etwas lockern, bis man wie eine saite oder bogensehne genau richtig gespannt ist. So, dass man theoretisch sofort losspringen könnte, auf einen imaginären gegner/ eindringling.

Augen halb- oder ganz offen.

Ich sitze übrigens immer im „drachensitz“, ist schonender für die knie (kann man wohl gugeln). Ja, und die hände leg ich einfach auf die beine, hab ich von einer basler rigpa-gruppe. Die nannten das da „adler“. Also alles zusammen: der drachen-adler-tiger-sitz. Oder drachen-adler-tiger-meditation. 🙂

Hilfreich find ich auch die vorstellung, dass jemand plötzlich laut an die tür schlägt, also sowas wie polizei, feuerwehr oder so. also insgesamt sozusagen „alarmzustand“.

Präsent und ohne gedanken sein, so als würde es um sein leben gehen. Ich denke, das ist sehr hilfreich.

So zu leben wär natürlich perfekt, aber hin und wieder so eine meditation ist auch schon nicht schlecht. Ich glaube, so kann sich das leben schnell sehr positiv verändern. Auch, wenns z.b. um süchte und sowas geht.

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gibts eig. noch jemanden, der von denen noch nicht irgendwo rausgeworfen oder gesperrt wurde? Hab auf der vgd facebook-page neulich zu nem neuen shirt von ihnen geschrieben, dass ichs „bisschen langweilig“ finde, und gefragt, ob’s überhaupt fairtrade ist. Wurd‘ ich sofort für die page gesperrt, auf mail keine reaktion (kam auch vorher schon noch nie). 😉 nunja. Aber kann eben weiterhin sehn, was sie posten.

Wie auch immer. 😉 nette leute. Werd ich wohl nix mehr für die spenden. Ach, jetzt auch keine lust grad, da noch groß was zu zu schreiben. Klar, die bewegen schon ziemlich viel. Aber die admins und die, die da was zu sagen haben, sind halt bisschen seltsam und autoritär. Während das niedere fußvolk die arbeit machen und spenden darf. Aber mitspracherecht und kritik: nö, sowas mögen die garnicht.

Äh, was jetzt aber bestimmt nicht heißen soll, dass die andere truppe, der bvl, in irgendeiner form besser wäre. 😉 ich geh mal besser ins bett. 😉

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So, big grumpy schläft schon fast, und es ist 1:53. aber ist ja sommer, deshalb schnell ein ganz tolles rezept, dass ich neulich auf der facebook-page der großartigen *hust* vgd gesehn hab:

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500 g erdbeeren

500 ml pflanzenmilch

1-2 esslöffel stevia (pulver vom netto)

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grün wegschneiden.
Alles in den mixer.
Danach noch so 30-60 min. in den kühlschrank. Weil kalt schmeckt das dann erstaunlicherweise bisschen wie joghurt, richtig toll. 🙂

spannend wär viell. auch, pfl.milch mit vanille zu nehmen, könnte cool werden. 😉

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Nö. 😉

So, ich geb mir mal wieder mühe, leute zu vergraulen, und vor den kopf zu stoßen. 😉 und los geht’s.

Spätestens, seit ich vegan bin, nehm ich nicht mehr alles wie selbstverständlich hin. Und jetzt hab ich mal über diese „normale“, alltägliche frage nachgedacht. Und, wenn ich mal bisschen nachdenke, was kommt danach: klar, muss ich gleich nen text drüber schreiben. 😉

willst du kinder haben?“ klingt wie „willst du ein auto haben? ein haus?“ na klar, und viele, oder die meisten wollen natürlich haben. „mein kind, das wird mal was ganz ganz tolles, und rettet die welt, denn ich werde es genauso erziehen, wie ich es haben will, und dann…“. Das ist ja auch oft die argumentation bei veganerinnen. Fragt sich nur, was das kind mal dazu sagen wird, und ob es nicht viell. dann doch mehr lust hat, metzgermeister zu werden? Man weiß es nicht.

Mir ist erst in den letzten jahren ganz langsam gedämmert, wie wichtig kinder für frauen sind. Klar, die doofen notgeilen männer wollen immer sex, das ist ja bekannt, da darf man sich ausgiebig drüber lustig machen, wie primitiv und dumm die doch sind. Über dieses frauenthema allerdings herrscht meistens breites schweigen. Bei einem aufstellungs-abend im reiki-zentrum wars mal so, dass christoph eine frau nach ihrem freund gefragt hat, und sie meinte dann, dass er schon wieder weg wäre, das wär auch nicht schlimm, aber doof, dass er ihr kein kind „hinterlassen“ habe. Worauf die frauen verschwörerisch kicherten. Irgendwie wurde mir da ganz mulmig. Achso, wir männer sind also mehr so samenspender, ja?

Dann gabs noch momente mit freundinnen, die beim sex nicht ganz so sehr auf die sicherheit der kondome usw. geachtet haben, da hab ich viel mehr drauf geguckt. Und hin und wieder kam dann mal „ja, wenns passiert, dann passierts eben“. Zusammen mit andeutungen, wie toll kinder doch sind, hab ich da jedenfalls immer gänsehaut bekommen. Da kann man als mann irgendwann richtig paranoid werden. 😉 ok, wir wollen nur euern körper, so zum spaß. Aber ihr… oh gott, ihr wollt euch unbedingt fortpflanzen? Aber wozu denn blus? 😮 ist doch schon alles voll mit *schauder* menschen.

Ok, also, wenn ich als mann z.b. wirklich perverse pornos mag, finden das frauen natürlich ganz widerlich. Aber so ein kind! Wenn das so.. brabbelt.. und..krabbelt.. das ist soooo süß. Vor allem auch für die großmütter. Hach, endlich wieder ein kind auf dem arm. so. und ist ja klar, wer da verliert. Der „perverse“ mann steht da irgendwie doof da, wenn beim kaffeekränzchen, alle, inkl. omma ganz emotional aufgelöst um dieses tolle süße baby rumstehen. Wer sich in der situation traut, was gegen kinder zu sagen, hut ab, respekt. 😉

also machen wir also einfach stumpf, gedanken- und bewusstlos weiter, sind ja noch lang nicht genug menschen. Der direkte zusammenhang zu umweltzerstörung und schwindender tierwelt wird natürlich schön ausgeblendet. Ich mein‘, schön, wenn das kind vegan aufwächst (die frage, ob es wirklich vegan bleiben wird, kann niemand sicher beantworten). Aber auch veganer müssen was essen, wofür eben schon wenigstens paar insekten und kleintiere drauf gehen (anbau, transport mit lkw, usw.), und auch veganer kaufen sich mal ein auto und brausen damit über die autobahn. Menschen nehmen platz ein, wohnungen, jobs. Das ist eben so. und ich als veganer der stufe 10 würde dann eben sagen: ein weiterer mensch zuviel.

Wobei ich das noch nie verstanden habe: leute, die zu zweit schon kaum mit ihrem bisschen geld zurecht kommen, und deswegen ständig rumjammern, was machen die, sobald ihnen mal langweilig ist? Ja, halt schwanger werden. Damit sie auch ja die nächsten jahre noch laut jammern können, wie schwierig ihr leben doch ist. „ich bin alleinerziehende mutter von 2 kindern!! macht mir platz! Hebt meinen kinderwagen in den bus!“ ja, äh, hatte ich spaß, hatte ich sex mit dieser frau? nö. Also wieso sind auf einmal ihre kinder meine angelegenheit? It just makes no sense.

Dann gibt’s natürlich noch das argument, dass deutschland ja arbeiter und steuerzahler braucht. Romantisch, oder? „wir brauchen mehr arbeitsbienen! Vermehrt euch, vieh!“ heutzutage, in diesem system kinder bekommen zu wollen… ich verstehs einfach nicht.

Womit wir bei der unlogik hinter dem ganzen wären. Und damit der eigentlichen ursache von dem ganzen unnötigen drama: dem menschlichen körper und seiner hormone. Mein körper möchte sich auch unbedingt fortpflanzen, aber ich trickse ihn da mit diversen latex-erzeugnissen gewitzt aus. 😉 und so ist es eben auch bei den frauen einfach nur ein dumpfer, animalischer instinkt, der sie kinder so toll finden lässt (ok, mal die ganze gesellschaftliche und mediale gehirnwäsche, auch aus der familie und dem freundeskreis weggelassen).

Und dem wird dann eben irgendwann nachgegeben. Natürlich auch gern mal, wenn grad der ei-sprung da ist, oder man seine bewusstheit mit alkohol noch weiter herunter gesetzt hat, als sie ohnehin schon ist. Joa. Und dann ist man stolze mutter oder stolzer vater. Worauf stolz? Und wieso muss ich da respekt vor haben? Vor welcher leistung? Wenn ich mit einer frau sex habe, und damit meinen hormonen wie ein zombie folge, bekomm ich da auch keinen applaus für.

Und nein, wir sind eben nicht unser körper. Wir besitzen einen, oder besser, wir haben einen körper geliehen bekommen. Aber diese pflanze, oder dieses wilde tier, ist nur ein gefährt, mit dem ich diese welt erleben kann. Aber um gottes willen, identifiziert euch doch nicht damit. Wenn dieser körper schon lange wieder erde ist, gibt es das bewusstsein immernoch. War immer da, wird immer da sein.

Und insofern kann man natürlich auch über dieses körperbewußtsein hinauswachsen, und damit aufhören, sklavisch seinen wünschen zu folgen. Ich konnte diesem tier antrainieren, auf fleisch zu verzichten, also kann ich ihm auch erklären, sich nicht fortzupflanzen. Ok, oder ihm immer wieder vorspielen, genau das doch zu tun. Da haben es die männer dann wohl tatsächlich etwas leichter als die frauen (mit ihrem starken wunsch nach schwangerschaft usw., was man ja schlecht simulieren kann). Puh, langsam wird’s kompliziert. 😉 kann mir noch wer folgen?

Ich finde einfach, dass über dieses thema mal offen geredet werden sollte. Die weibliche sexualität und haltung zu fortpflanzung usw. ist ja eh ne art gesellschaftliches tabu. Und doch ist sie da. Und bewirkt eben u.a., dass wir als menscheit unbewusst uns immer weiter ausbreiten, wie (zitat „matrix“) „ein virus“.

Natürlich gibt es auch frauen, die vorher gründlich überlegen, ob sie ein kind „haben wollen“ oder nicht. Na schön. Und wieso muss das unbedingt sein? Wieso nicht einfach adoptieren? Menschen gibt’s ja nun genug, geh los, such dir einen aus. 😉 egoismus? Müssen unbedingt deine gene weitergegeben werden? Isses das? Wozu und wieso tun die das? Ich verstehs einfach nicht.

Aber viell. ist es so, wie wenn andere sich ein neues auto kaufen, oder einen hund holen: die eigene lebensqualität soll mit dem kind steigen. Und da komm ich natürlich in bereiche, die ich logischerweise nicht mehr nachvollziehen kann, weil ich nie einen wunsch nach einem kind hatte, und es viell. erst verstehen könnte, wenn ich selbst vater wäre.

Also angeblich soll sich ja dann bei beiden partnern auf einmal alles ändern, und man sieht sich selbst und die welt und das kind.. ganz anders. Keine ahnung, viell. kommts ja auch einfach im gehirn zu einer hormonumstellung, wenn man das eigene kind zum ersten mal sieht.. oder sonstwas. Ich weiß es wirklich nicht. Und ich werd es wohl auch nie erfahren. Möglicherweise beraub ich mich damit ja eines großen, unbekannten glücks, wer weiß.

Und ich hab ja auch nix gegen mütter und väter. Nur mein ich eben, dass man das dem planeten eig. nicht antun müsste, und sich deshalb doch den ganzen streß sparen könnte. Ist für mich nur logisch. Angenehm kühle ratio, mehr nicht.

Finds auch lustig, also ich sehe kinder eig. von anfang an wie eigenständige menschen, und respektiere sie. Wobei sie ja von den verwandten anfangs eher wie haustiere behandelt werden. „Ssoooo niiiiiedlich“, und natürlich soll das kind mal so werden, wie seine praktisch perfekten *hust* eltern. Nunja. Wenn dann die pöhse, blöde pubertät mit all ihren sexuellen hormonen kommt, ist das natürlich unschön für das bild, das man sich da versucht hat, künstlich zu basteln, von der kleinen glücklichen familie im grünen, mit häuschen. Aber das ist eben ein eigener mensch, und wird (hoffentlich) tun, was er will, nicht, was ihr von ihm erwartet.

Wobei es natürlich auch viele frauen gibt, die selbst keine tolle kindheit hatten, und nur (oft sehr jung) mutter werden, um endlich dieses familenglück nachstellen zu können. Oder sie erhoffen sich im schlimmsten fall sogar, endlich geliebt zu werden: nämlich von ihrem kind… Dass das gründlich schief gehen muss, ist natürlich klar.

Ich bin jedenfalls ein fan von sterilisation, besonders beim mann ist das wohl relativ einfach. Und auch osho hat damals seinen sannyasins geraten, sich sterilisieren zu lassen. Wie er darauf kam? Er hatte indien vor augen… ich meine, es ist doch so einfach. Hunde und katzen sterilisiert man ganz selbstverständlich. Damits hier nicht mal so aussieht, wie in südlichen ländern, oder z.b. russland, wo alles voller straßentiere ist. Wieso zieht man dieselben logischen schlüsse nicht auch bei menschen?

Fakt: wir haben hier genug menschen, an die 7 milliarden. Du musst unbedingt noch einen dazu holen? und es geht eben gegen den planeten und die tierwelt. Ich muss das nicht toll finden. Nur weil deine pflanze (dein körper) sich gern multiplizieren möchte, musst du dem nicht blind und animalisch folgen. Meiner meinung nach, sollte das geistige das körperliche überwinden, und sich nicht noch tiefer darin verfangen.

Wie auch immer, so seh ich das halt. gut, das mal aufzuschreiben. Allerdings bin ich jetzt auch nicht so vertraut mit dem thema. Viell. hat ja wer ein ganz tolles argument, oder irgendwas, was ich übersehn hab. 😉

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ich finde, das sollte das ziel einer polyamoren gesellschaft sein. Wobei ich beeindruckende ansätze dazu in der poly-szene momentan kaum sehen kann. Also weder in den facebook-gruppen, noch bei poly-treffen, die tw. doch eher was von swingertreffs haben, zumindest gegen abend hin. 😉 am ende kämpft eben doch jeder weiter für sich selbst, bzw. die wenigen leute, die zu seiner poly-beziehung gezählt werden, die „lieblingsmenschen“, der stamm.

Ansonsten ist die atmosphäre genauso zickig und „erfolgs“orientiert aufgeladen, wie sonst überall auch, dorfdisco, firma, ehe… die alpha-männchen stauben ab, die frauen lassen sich beeindrucken, und ein paar (natürlich meistens männliche) einzelgänger schlurfen irgendwo als statisten (ungefickt) im hintergrund rum.

eine lebenswerte gesellschaft wäre eine, in der jeder auf den anderen aufpasst, und guckt, ob es allen gut geht. In der erst alle zufrieden sind, wenn jeder einzelne halbwegs glücklich ist.

Eine einheit, eine echte gemeinschaft sollte entstehen, sozusagen wie in einem großen ashram. Echte, gelebte liebe, nicht nur sexuelle und zw. ein paar polyamoren pärchen oder kleinen cliquen. Ja, das wär so meine vision.

Was mich noch gerade beschäftigt: wieso ist die poly-szene in europa, bzw. d. so klein, und wieso wächst sie kaum? Und wieso sind es meistens nur leute ab 30, die sich für das thema interessieren? Hm, find ich jedenfalls doof. 😉 na mal gucken, was die zukunft so bringt, näch.

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