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Archive for the ‘Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)’ Category

Zeit für eine weitere soziale utopie. Das bge lässt ja leider immernoch scheinbar unendlich lange auf sich warten. Aber man könnte ja trotzdem schon damit anfangen. Also, so wie bei der veganen revolution. Einfach mal machen, sich selbst ändern, und wenn die bewegung groß genug geworden ist, finden sich eh immer politiker, die das in ihr programm übernehmen, und eben den bedarf bedienen. Sozusagen folgt die politik ja eher der gesellschaftlichen entwicklung, nicht unbedingt andersrum.

Die familie als sog. „keimzelle der gesellschaft“ könnte mit dem bge starten. Und zwar ganz simpel:
vier erwachsene in der familie: mutter: 2000 €, vater: 1000 € rente, sohn: 700 € hartz 4, tochter: 2000 €= 5700 € hat die familie zusammen.
Durch vier teilen= 1425 € in zukunft für jeden.
Mutter und tochter haben nicht mehr soo luxuriöse verhältnisse, aber es reicht auf jeden fall. und vater und sohn können sich freuen, und mit dem geld voll am leben teilnehmen. 🙂
alle haben ungefähr gleich viel geld, und man teilt einfach. Wenn jemand nicht arbeiten will, kann, oder keine arbeit findet, unterstützen die anderen ihn.

Find ich erstmal ne richtig tolle idee. 🙂
Die frage ist jetzt nur: würde das in der deutschen gesellschaft funktionieren? Gönnt man das den anderen familienmitgliedern, oder ist man da genauso eigennützig und mißgünstig, wie man auch sonst fremden gegenüber ist? Und würde niemand seine eigene familie dann ausnutzen?
Das wäre so die feuerprobe für die deutschen familien. Da könnte man dann sehen, ob man sich wenigstens in den familien genug respektiert, liebt, unterstützt und vertraut. Wenn das nicht der fall ist, wäre das ein armutszeugnis für die menschen dieses landes.
Aber viell. gibt es ja wenigstens ein paar familien, in denen die liebe lebendig ist. Und da könnte mans einfach mal machen. Dann gibt es da schonmal ein bisschen weniger elend und verzweiflung (also, bei arbeitslosen, rentnern usw.) und mehr glück und zufriedenheit.

Auf jeden fall könnte man es auch mal in (spirituellen?) kommunen und viell. in kleinen dörfern ausprobieren. Einfach das ganze geld zusammen werfen, und dann bekommt jeder den selben teil. Kein neid, keine kriminalität, keine klassen mehr.
Oder auch in beziehungen. Einfach durch zwei oder mehr teilen das geld, fertig. 😉

Ja, das ist meine kleine utopie des tages. 🙂

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edit: ich wurde in einem comment darauf hingewiesen, dass ja die arge da so nicht mitmachen würde. ist was dran, ja. es wären also nicht 5700 € insgesamt, sondern nur 5000 € = 1250 € für jeden. was eig. kein so großer unterschied ist. und es geht mir hier ja um die soziale utopie, dass menschen einfach alles miteinander teilen könnten.

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