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Archive for the ‘Film-Kritiken, Konzertberichte’ Category

achtung: erst lesen, wenn sie den film schon gesehen haben, spoiler-alarm.

ja, nach 4 jahren bin ich tatsächlich mal wieder ins kino gegangen. Ich versuch mich mal kurz zu fassen. Gnaaaaaahh!! naja, war ja ziemlich klar, dass man enttäuscht werden musste. Wobei der film ja schon gut gemacht und unterhaltsam war. Ich fang einfach mal an:

30 jahre, was haben die rebellen denn nun eig. die ganze zeit gemacht? Keine richtige armee, keine neuen jedis. Und die alten helden haben sich alle 30 jahre nicht gesehen? Na toll. Und die imperialen sind mit „der ersten ordnung“ schon wieder an der macht, mehr oder weniger? Und die rebellen sind bereits schon wieder im „widerstand“ dagegen? Hä?

Auch interessant: der stormtrooper, der plötzlich sein gewissen findet. War das sein erster kampfeinsatz? Und wie geht das, dass er grad noch um seinen kameraden getrauert hat, und gefühlte 10 min. später jubelnd reihenweise seine eigenen ehem. kollegen über den haufen ballert?

Tie-jäger sind übrigens immer mit stahlseilen gesichert, wieso auch immer. Ist aber nicht schlimm, weil jeder idiot kann sich einfach reinsetzen und mit nem knopfdruck die sicherung lösen. Und in einem 1-mann-jäger ist natürlich auch locker platz für zwei. Sauerstoffmaske tragen muss man auch nicht, die haben die tie-jäger-piloten nämlich immer nur aus ästhetischen gründen an.

Weiter geht’s dann damit, dass beide beim absturz auf den planeten aus dem cockpit geschleudert werden. Weil sie ja eben auch nicht angeschnallt waren. Die glas(?)front des jägers ist kaputt, da sind sie beide durchgeflogen. Ganz schön eng. Oder wars nacheinander? Na jeden haben sich beide dabei nicht am glas geschnitten. Und der stormtrooper kann danach auch den piloten in der wüste nicht mehr sehen. Ja nee is klar.

Der „rasende falke“ stand übrigens 30 jahre auf genau dem planeten doof in der wüste rum. Wieso auch immer. Funktioniert aber immernoch super.

In den alten filmen ist mir das nie so unangenehm aufgefallen, aber stormtrooper treffen in „episode 7“ wirklich mal rein garnichts. Luftunterstützung wird gebraucht. Eig. gute idee, nur auch die tie-jäger treffen nix. Also, raumschiffe schon, die da so am boden stehn. Aber nicht den falken, obwohl der ja nun wirklich von oben ein prima ziel abgibt. nö. Es wird gemütlich gewartet, bis alle guten an bord sind. Und.. bis der falke abgehoben hat. Gnarf. Meine güte, was ne spannung, wenn die bösen eh nix treffen.

Achja, stormtrooper-anzüge helfen übrigens „nur gegen rauch, nicht gegen toxine“. Na toll. Nur für ein paar relativ lahme szenen und ideen werden mythen zerstört und das ganze star wars universum geändert. Ich mein, hallo? Natürlich helfen die dinger auch gegen giftgas. Oder sind stormtrooper weniger gut ausgerüstet als 1. weltkriegssoldaten?

Achja, und man kann man bei mega-giga-riesigen todessternen einfach unter dem radar durchfliegen. Ja, von mir aus im 2. weltkrieg hat das noch funktioniert. Wir sind hier aber in der fucking future! Maaaaaann. Was ein schwachsinn.

Überhaupt, beide seiten haben winzig kleine flotten („oh, jetzt haben wir zwei x-wings verloren, mein gott, die hälfte unterer flotte ist zerstört!“ … o_O ), seltsamerweise haben die bösen aber mal so nebenbei ganz unauffällig dieses riesending gebaut. Hat keiner gemerkt und genug ressourcen haben sie dafür auch gehabt. Und personal.

Egal, nicht schlimm, weil mit so ca. 14 x-wings fliegt man einfach mal kurz hin, peng peng, kaputt. Der arme „starkiller“-todesstern hatte ja auch nur ein bisschen schnee und eis und ganze zwei kleine lasertürme zur abwehr. Nicht ganz fair. Aber macht wiederum nicht viel, weil offensichtlich war eh kaum wer auf dem ding. Von armee oder crew war jedenfalls kaum was zu sehen.

Und was sollte das überhaupt? Wie einfallslos geht’s denn? Ok, nochmal todesstern, wieder rebellen, die ihn kaputt machen dürfen. *seufz* irgendwie hat man „episode 4“ nachgedreht. Wieso auch immer. Nur irgendwie luschiger als damals.

Die bösen ober-generale-whatever waren auch eher mehr zum lachen als alles andere. Da hatte ich wirklich das gefühl, die drehen grad eine persiflage auf star wars. Zu jung, zu dünn, zu soft die typen. Und dann steht so ein halbes hemd da und hat den oberbefehl über den „starkiller“ *kopfschüttel* nee, leute, echt nicht.

Und dafür eine wirklich tolle, kreative idee, der weibliche droiden-stormtrooper.. ja, die landet halt einfach in der nächsten schrottpresse. :/ Geopfert für ein billiges witzchen. Aber man kann ja hoffen, dass sie’s doch irgendwie überlebt hat, das hätte nämlich wirklich ein cooler charakter sein können.

Auch albern: die killer-monster, die die ganzen bösen auffressen, aber als sich eins den stormtrooper greift, schleift es ihn erstmal ne halbe stunde durch die gänge des raumschiffs. Keine ahnung, wozu. Hatte wohl keinen hunger mehr und wollte ihn in der vorratskammer verstauen oder so. ergo: die guten waren eh die ganze zeit auf unfehlbar und unbesiegbar eingestellt. Während die armen stormtrooper.. hach, die konnten einem mit der zeit wirklich nur noch leid tun.

Ja, dann war da noch irgendwas mit nem sohn, enkel, wie auch immer, der wunderschöne schwarze locken hat, und irgendwie sich nicht entscheiden kann ob gut oder böse. Egal, jedenfalls hat er nicht viel drauf, und die maske war auch mehr so.. nur so. verstümmelt wie darth vader war er ja nun nicht.

Ja, und er konnte irgendwie garnix, außer unbewaffnete niedermetzeln und han solo… ach. Also ehrlich mal. Wehe, die lassen luke skywalker auch noch so sterben, dann reichts mir aber mal wirklich. -_-

Überhaupt hat mich der film immer mal wieder ziemlich an den unsäglichen „indiana jones 4“ erinnert. Ich mein, wer will denn sowas sehn? Ist doch einfach nur deprimierend.

Aber auch sehr amüsant: die einzige brücke auf dem riesending. Führt über einen laaaangen, tiiiieeefen graben. Und hat nichtmal ein geländer und ist ca. 1 meter breit. Na, nix für leute mit höhenangst oder gleichgewichtsstörungen. 😉 meine fresse, was ein blödsinn. Eig. hätte han solo seinen sohn ganz bequem mit in die tiefe reissen können.

Und überhaupt: wieso überreicht kylo ren han solo sein lichtschwert? Han solo ist doch kein jedi, also was soll er damit? hm.

Ja, die schlußszene wurde irgendwie auch vergeigt. War ja ne schöne idee mit luke als heiligem auf dem berg und so. aber, wieso steht er da? Ich mein, der ist da doch seit 30 jahren, richtig? Also wieso sitzt er nicht gemütlich in meditationshaltung da? Jedis meditieren doch bestimmt?

Ja, und irgendwie fand ich die schauspielerische leistung von mark hamill auch nicht doll. Eig. sollte man doch von einem jedi-meister, der sich so lang zurückgezogen hat, sowas wie weisheit, tiefe, ausstrahlung erwarten. Und dass er dann viell. das lichtschwert mehr amüsiert ansieht. Weil er inzw. über solchen dingen steht. Aber er sah ja eher erschrocken aus. Oder so. hm. Viell. hätten sie ihn wirklich für die rolle ne weile meditieren lassen, oder wenigstens kurz vor dem dreh dieser szene.

Carrie fisher (rolle: leia organa) hab ich auch mal genau garnichts abgenommen. „generalin“, ja? Ich weiß nicht, die hutzelte da so rum und wirkte eher, als wenn sie den soldaten im weg stehen würde. 😉

Ganz schlimm aber die unvermeidliche wiedersehens-liebesszene mit han solo. Noch hölzerner und unglaubwürdiger konnte man das wirklich nicht spielen, da mein ich beide (obwohl sonst harrison ford wieder super gespielt hat, ist einfach ein sehr authentischer typ).

Und sehr traurig, wie schönheit vergehen kann. Ist ja nun wirklich nicht wieder zu erkennen.

Positiv aber die unglaublich schöne hauptdarstellerin (hab ja grad kein internet, kann nicht nachsehen, wie sie heißt). Sie sieht lustigerweise a. ziemlich ähnlich. Und dann auch noch in 3d. Hatte ich über 2 stunden zeit, intensiv liebeskummer zu haben… Und auch wirklich eine ganz tolle schauspielerin, die da einige an die wand gespielt hat.

Der pilot war auch prima. Besonders im zusammenspiel mit dem stormtrooper.

Überhaupt fand ich so die erste hälfte des films am besten. Danach wurde es immer absurder und unglaubwürdiger.

Ja, ich frag mich auch, was eig. aus der bombastischen star wars-musik geworden ist? Hab ich irgendwie garnichts von mitbekommen. hm.

Ja, jedenfalls freu ich mich doch trotzdem auf „episode 8“. also, mit sehr gemischten gefühlen. Hauptsächlich auf das junge mädchen und luke. Da wurde ja doch ein neuer interessanter erzählstrang angefangen. Andererseits, wenn der gegenspieler dieser luschige kylo ren (oder wie er hieß) sein soll… ohje. Oh gott, hoffentlich nicht noch eine liebesszene zw. der guten und dem bösen oder sowas. Meine güte, das wird echt alles immer absurder. Ähnllich wie bei den neuen „terminator“ und „aliens“-filmen. Nunja.

Wobei man aber natürlich doch positiv erwähnen muss, dass offenbar aus den fan-reaktionen auf „episode 1-3“ gelernt wurde. Man war offenbar sehr bemüht, diesmal eher ein erwachseneres publikum anzusprechen, alles war etwas „ernsthafter“. Auch wenn man dafür nicht unbedingt blut und das töten von unschuldigen gebraucht hätte.

„das hier war der alte todesstern.. und DAS HIER ist der neue…“. herrje, ich komm über diese doofheit immernoch nicht hinweg. Was sollte das bloß… *tiefer seufzer* ohne worte. Und dann „peng peng, kaputt“. Egal. Ich.. muss weg. 😉

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16.1. 2016

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Die krupps sind wieder da, mit neuer (doppel-)cd. 🙂 Bin ja hardcore-fan seit 1997 oder so. und hab die musik in letzter zeit eig. kaum noch gehört, aber da musst ich natürlich doch hin.

War auch schon lang nicht mehr auf konzerten oder in der disco, deshalb war das alles bisschen stressig für mich. Aber was tut man nicht alles. Wenn ich mal ne band mag, dann richtig. 😉 das letzte mal hatte ich sie in hannover, so ca. 2006 oder 2007 gesehn.

Der anfang war ziemlich holprig. Einlass sollte laut karte um 19 uhr sein, anfang um 20 uhr. Und weil ich die beiden vorbands schon sehen wollte (die hatte ich mir in hannover damals gespart), war ich kurz vor 20 uhr da. Reingelassen wurde man dann aber erst ca. um 20 uhr. Drinnen hab ich dann mein handy an der garderobe abgegeben, muss also die restlichen zeiten schätzen, aber die erste vorband hat dann ca. 20:30 angefangen.

Das eventwerk ist überraschenderweise nicht besonders groß (oder es wurden bereiche abgeteilt?). Der alte schlachthof ist schon bisschen größer. Und vor allem gibts da treppen, auf die man sich setzen kann (!). und im eventwerk ist der boden ziemlich uneben, muss man ständig drauf achten, nicht zu stolpern. Aber immerhin, passende location, ehem. fabrik im industriegelände. 🙂

Joa, und was macht man die ganze zeit, besonders, wenn man allein da ist? Nach ner weile hab ich mich einfach in ner halbwegs gemütlichen (…) ecke auf den boden gesetzt und gedöst. Auch in den scheinbar endlos langen umbaupausen.

Übrigens ein tipp für leute, denen viele menschen auf einem haufen auch zu schaffen machen: tief atmen wirkt da wunder. 🙂 also mir ist zum ersten mal aufgefallen, dass ich in solchen situationen fast schon den atem anhalte, bzw. ganz flach atme. Hab das ne runde gemacht, und danach hab ich mich deutlich wohler/ entspannter gefühlt.

Die erste vorband war dann chant aus texas (wenn ich das richtig mitbekommen hab, sogar angesagt von dem krupps frontmann (!)). ja, hab ich mehr so aus der ferne beobachtet. Ein keyboarder, ein schlagzeuger, und haben sich mit dem gesang abgewechselt, das war schon ungewöhnlich. Und klöppelten da so wild rum mit so ner art stahl-o-phon (?), keyboard schwankte wild hin und her. Joa, konnte mich jetzt aber nicht so umhauen. Hat auch kaum wen groß interessiert.

Danach kamen vigilante. Die waren ganz cool, bisschen düster, mit gitarre, erinnerten schon bisschen an die krupps. Auch schön, dass hinter ihnen ne video-leinwand war, auf der so passende filme zur musik liefen. Thematisch gings die ganze zeit gegen die „nwo“, für revolution und so. hat aber wieder kaum wen interessiert. 😉 hab lang nicht mehr so ein „totes“, desinteressiertes publikum erlebt. Und da tat mir die band schon bisschen leid, hatten sie nicht verdient.

Insgesamt waren zwei vorbands und die umbaupausen aber schon bisschen zu lang, wie auch schon in hannover. Damals hatte ich sogar das gefühl, dass vor den krupps schon einige nach hause gegangen waren, weiß es aber nicht genau. Jedenfalls war auch das eventwerk nur ca. halbvoll. Andererseits ist es natürlich schon cool, für den preis drei bands sehen zu können, wenn auch unbekannte darunter sind.

Nach einer kleinen ewigkeit kamen dann die krupps. Es wurden hauptsächlich die neuen lieder (von der „the machinists of joy“) gespielt. War bisschen blöd, weil ich noch garnicht alle vorher kannte. Und ich hab etwas die textlich „tiefergehenden“ lieder von der „odyssey of the mind“ und der „paradise now“ vermisst. Aber was solls, kenn von den krupps kaum lieder, die ich nicht gut finde. 🙂

Irgendwie ist der bassist nicht mehr dabei, wurde ersatzlos gestrichen. Müsst ich mal nachgugeln, was da passiert ist. Hatte auch bisschen das gefühl, dass dadurch der sound nicht mehr so metal-mäßig war. Zudem hörte man oft die gitarre garnicht (was auch schon bei vigilante so war), das war bisschen blöd.

Jedenfalls freute sich frontmann jürgen engler sichtlich, wieder auf der bühne zu stehen, lächelte immer wieder die ersten reihen an und sowas. Deshalb drängte ich dann auch immer mehr nach vorne, ich wollte auch mal von ihm angelächelt werden. 😉 bin dann aber doch so in der mitte geblieben, weil vorne zeitweise schon bisschen heftiger getanzt wurde.

Ja, die technik klappte nicht so. gitarrensound war mal da, mal nicht, ein verstärker war wohl ganz aus (?), jedenfalls hat jürgen da immer wieder mit dem fuß drauf gedeutet. Die mikros fielen auch immer mal wieder aus, bis er dann eins einfach hinter sich geworfen hat. 😉 Der techniker hat ihm dann schnell ein neues gebracht. Der gesang war auch oft zu leise. Ich hab glaub ich noch nie ein konzert mit sovielen pannen erlebt. ;) aber jürgen hatts sehr professionell und mit humor überspielt. Man hat einfach gemerkt, wieviel spaß ihm das macht, und dass er sich von solchen sachen nicht bremsen lässt.

Die band hatte spaß und wirklich lust. Das tanzen machte auch immer mehr spaß, und die stundenlange öde warterei war schnell vergessen.

Ganz cool war auch die lichtshow, der nebel und der geruch (?). also kann ja einbildung gewesen sein, aber irgendwie hatte ich bei jedem lied nen anderen geruch in der nase. Also falls es einbildung war, wär das jedenfalls mal ne schöne idee. „aromatisierte musik“ oder so. 😉

und immer, wenn ein lied zuende war, und die lichter gedimmt wurden, hatte ich so ein ganz seltsames, „mystisches“ gefühl, das ich garnicht richtig beschreiben kann. Das hab ich auch immer, wenn ich im sommer aus dem grellhellen plötzlich ins dunkle trete. Kennt das wer? Man ist in dem moment kurz in ner ganz anderen welt, sozusagen. Na jedenfalls bin ich dadurch noch mehr so in diese „musikwelten“ eingetaucht. Genau aus solchen gründen geh ich auf konzerte und ertrag den ganzen streß vorher und nachher.

Wenn jürgen „im schweiße seines angesichts“ heftig das „stahl-o-phon“ (oder wie’s heißt) bearbeitet hat, was immer ein highlight ist, hat dieses jetzt auch immer aufgeleuchtet, also genauer, das neue die krupps-symbol. Ziemlich schön anzusehn.

Ich finde, eig. könnten die krupps bisschen mehr show machen, also würde zur musik passen. z.b. fehlte bei „der amboss“ der weibliche (sprech)gesang, und da kam mir die idee, dass 1-2 schöne frauen doch auch mal interessant wären. So in uniform oder so. naja, nur ne idee. 😉 auf jeden fall wär ne video-leinwand wie bei vigilante sehr passend gewesen, z.b. bei „nazis auf speed“. Oder bisschen pyro-effekte, aber ok, dafür war wahrsch. die location zu klein.

Bei den texten hatte ich teilweise ein bisschen ein mulmiges gefühl, auch wegen den nazi-aufmärschen und gegen-demos in den tagen vor dem konzert in dresden. Meine faust wollte da bei textzeilen wie „rammt sie!“ (bei „nazis auf speed“) irgendwie nicht so richtig in die höhe. 😉 Die band hätte aber auch ruhig nochmal eine klare ansprache gegen nazis machen können, hätt ich gut gefunden.

Das publikum war zum glück cool, praktisch keine bekloppten betrunkenen (was man ja sonst eig. immer hat). Werd auch nie die leute verstehn, die 30 € bezahlen, nur, um dann rumzustehn, bier zu trinken und sich mit ihren freunden zu unterhalten. 😉 also auch solche leute hat man ja immer auf konzerten.

Altersdurchschnitt höher als sonst für dresden üblich. Nüchterne leute, die einfach nur lust auf die krupps hatten, cool. 🙂 Ok, viell. etwas sehr gemächlich und ruhig (besonders natürlich bei den bedauernswerten vorbands). Bei den krupps gings, obwohl auch da viele nur irgendwo rumstanden.

Ja, so um 1 wars dann vorbei. Das ganze ging also ca. 4-5 stunden. War danach ganz schön fertig und bisschen heiser. 😉 übrigens hab ich in der ganzen zeit nix getrunken, weil ich keine lust auf die blöde anstellerei hatte. hardcore..
die krupps selbst haben glaub ich um die 2 stunden gespielt, aber wie gesagt, zeitgefühl hab ich gegen ende komplett verloren. Hat sich deutlich kürzer angefühlt. Gab aber noch ne kurze zugabe von 2 liedern.

Joa, das sind so meine ganz subjektiven, persönlichen eindrücke. Hoffe, kein fan oder publikumsmensch fühlt sich mißverstanden oder so. „just remind yourself: its just a show, i should really just relax“ -zitat mst3k. 😉

und natürlich danke an die krupps für die vielen jahre spannender musikwelten, texte und die immer wieder tollen konzerte. 🙂

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so, ich erweiter die website mal um eine filmkritik-sektion. 🙂 gucken, was das so wird. Hat jedenfalls absolut keinen hohen, professionellen anspruch. Ich schreib mir eher bisschen was von der seele, weils ja sonst keiner hören will. 😉

Ja, „prometheus“. Ich hab damals den trailer gesehn, und mich erst gefreut, dachte mir aber nach paar minuten schon, dass ich enttäuscht sein werde. Deshalb bin ich erst garnicht ins kino gegangen. Die machen halt einfach nach und nach alle guten alten filme, bzw. ihre legende, kaputt. Stichworte: „star wars“, „indiana jones“…

naja, bergab gings aber bei alien schon ab dem 3. teil. Die alien-predator-filme waren ne nette idee, aber die umsetzung, naja. Außerdem muss irgendwie jeder für seinen film die story praktisch ganz neu erfinden, und am ende passt die gesamtstory einfach hinten und vorne nicht mehr zusammen.

prometheus“ spielt vor dem ersten teil, auf dem planeten, auf dem ripley und co. später die alien-eier finden. Aber dieser planet ist (noch?) nicht so finster und lebensfeindlich, wie in „alien“, sondern, ja… hübsch grün, irgendwie zwischen schottland und island, sehr irdisch jedenfalls. 😉 man kommt sich also als zuschauer eher wie auf einem ausflug ins grüne vor. Dann läuft da so ein übertrieben hübscher androide rum, und labert irgendwas… irgendwelche sexuellen anzüglichkeiten werden ausgetauscht… die schauspieler sind allesamt vollkommen uninteressant, genauso wie die charaktere, die sie spielen… *gähn* ach, keine ahnung, was soll ich da groß zu schreiben? Einfach sehr sehr langweilig und belanglos.

Ja, eier gibt’s hier noch keine (also, es soll ja wohl noch einen 2. teil von „prometheus“ geben, vermutlich kommt das irgendwie noch), stattdessen stehen in dem außerirdischen raumschiff, das die besatzung findet, so zylinder rum. Wo irgendwie was schwarzes raussifft, und daraus werden dann kleine würmer, daraus schlangen, äh… und diese fallen dann die leute an. Joa. Irgendwie mutiert dann ein befallener… äh… andere werden aber auch nur bisschen krank, von dem schwarzen zeugs… bzw. schwanger, und… ach gott. 😉 irgendwie konnte man sich wohl einfach nicht entscheiden. Aber eins war wohl klar: dass die aliens in diesem film möglichst wenig an das original erinnern durften. Also kommt man eben mit diesem ganzen halbgaren quatsch, der schlicht langweilig ist. Aha, weiße schlangen… boah, gruslig. 😉

ja irgendwie gegen ende hat man dann noch nen wütenden tintenfisch, der ganz schnell ganz groß wird (hat wohl einfach die farbe von den wänden gelutscht, keine ahnung, wovon der sich ernährt haben soll…). Und der stürzt sich dann auf den oberbösewicht-alien, und macht irgendwie so halbherzig einen auf facehugger. Was als (cgi-)effekt einfach nur widerlich aussieht, aber natürlich garnicht an die (mehr psychologischen) effekte beim ersten teil heranreichen kann.

Hat mich auch an die übertriebenen ekel-momente bei den alien-predator-filmen erinnert: „wat, der ‚predalien‘ schwängert eine bereits schwangere frau, durch seinen mund? Äh, ooook“. Gut, es wird einem nen moment richtig schlecht, aber der effekt verpufft sehr schnell, und man hats auch bald wieder vergessen.

Ja, dann noch crash-boom-bang, raumschiff kawumm. Öhm. Heldin (naja…) überlebt, fliegt mit (natürlich zerteiltem, wie immer) gutem-nee bösem-nee doch gutem-androiden den außerirdischen hinterher. Um, ja… na halt so. ja. Who cares. 😉

jedenfalls, meine meinung: von wegen „konstrukteure“, erich von däniken, usw., alles quatsch. Angehörige einer fremden alien-rasse (groß, große köpfe, nicht nur helme! exo-skelett, nicht raumanzug) sind aus unbekanntem grund mit alien-eiern rumgeflogen. Unterwegs wurden sie (oder viell. wurde das raumschiff sogar nur von einem gesteuert) von facehuggern aus ihrer fracht befallen. Daraufhin gabs ne notlandung auf diesem finsteren planeten. Und der pilot konnte noch ein warnsignal senden, damit man eben diesen planeten nicht betreten soll. Danach ist er durch das alien selbst gestorben und wohl sogar versteinert (?). das ist die echte, original-geschichte.

Und genau wie bei star wars usw. (also den ersten, ursprünglichen filmen) konnte man da richtig schön seine eigene phantasie spielen lassen, was das wohl für ein pilot war, usw. Was einem jetzt natürlich wieder durch den neuen film schön kaputt erklärt wird.

Und natürlich tun sich viele logik-löcher auf. z.b., wenn das warnsignal von einem menschen (und nur wenige jahre vor der zeit, in der „alien“ spielt) gesendet wurde, wieso braucht dann ripley im 1. teil solange, um es zu entschlüsseln? Und die sind ja sogar bei der selben firma beschäftigt… Und wieso liegt dann bei „alien“ neben dem wrack von dem großen außerirdischen (transporter-)raumschiff nicht noch das wrack der prometheus, die ja am ende vom „prometheus“-film abstürzt?

Naja, und dass das alien an sich eine biologische waffe sein soll, die von denselben außerirdischen, die auch die menschen erschaffen haben, „konstruiert“ wurde… das entmystifiziert das alien an sich natürlich völlig. Früher waren diese wesen einfach sehr fremdartig und unheimlich, und keiner wusste so genau, wie die sich fortpflanzen, wo sie herkommen, usw. usw. Und dabei sollte es auch bleiben. Wenn man zuviel geheimnisvolles „kaputt erklärt“, ist das einfach nicht gut, für eine geschichte. Und man wird als zuschauer der eigenen phantasie beraubt.

Joa, soviel dazu. 😉 vermutlich wird der 2. teil, bzw. dann der schon 8. alien-film, noch abstruser. Mal gucken.

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