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Archive for the ‘MedMob’ Category

…die liebe, ehrenhafte chanda von keyserlingk. 😉

ja also der medmob dresden lief ja nie besonders gut. In der facebook-gruppe dazu gab es außerdem oft (unnötige, alberne) streitereien. Oft gings um veganismus, bzw. anti-veganismus. Oder es hat mich geärgert, dass viele immer vorgegeben haben, sich für medmob zu interessieren und kommen zu wollen, und am ende saß ich da eben oft allein im regen.

Naja, jedenfalls pendelte es sich in den letzten monaten so ein, dass ich, chanda und m. (weiblich) meistens kamen. Die beiden lästerten dann aber (vermutlich) gern mal über mich, und chanda hatte eh von anfang an irgendein problem mit mir. Deshalb kam ich auch mal nicht, wenn ich wusste, dass nur die beiden kommen. Es wurde dann auch immer seltsamer, also chanda hat in der gruppe immer mal wieder einfach termine ohne abstimmung festlegen wollen, und spielte sich bei jeder gelegenheit als gruppenleiterin auf. Immer, wenn ich sie darauf hingewiesen hab, dass diese gruppe (auch als klarer gegensatz zu den offiziellen medmob-gruppen mit dem „alleinherrscher“ patrick) demokratisch ist, kam das übliche chanda-geschauspieler „ja nee, hab ich ja nicht so gemeint, ok, sorry, bla“.

Das ist eh super interessant, wie gut sich diese frau verstellen kann. Dass sie mich nicht mag, und bei jeder gelegenheit schlecht über mich redet, und sich über mich lustig macht, weiß ich, das hab ich selbst oft genug mitbekommen. Aber immer, wenn ich sie direkt drauf angesprochen hab, kam ihr unschuldsblick, und „doch, ich mag dich voll, bla, würd ich nie tun“, usw. Und ich bin da wirklich sehr oft immer wieder drauf reingefallen. Bin halt gutmütig. Aber nun ist ja endlich endgültig ihre maske gefallen. Schon lustig, und ich hatte mich oft selbst dafür fertig gemacht, zu unfreundlich zu ihr gewesen zu sein. Nee, das war schon alles berechtigt.

Ja, m. war eig. anfangs mit mir über facebook befreundet. Ging dann aber oft ins reiki-zentrum, und vermutlich haben die netten keyserlingks sie dann ein bisschen aufgehetzt, man weiß es nicht. Jedenfalls wurde die auch immer komischer und zickiger mir gegenüber. Egal, was ich in der gruppe geschrieben oder vorgeschlagen hab, alles war schlecht.

Zuletzt gings dann (mal wieder) drum, dass ich ja zu hart mit den leuten rede. Also, hab mich halt mal wieder drüber lustig gemacht, was für tolle ausflüchte die leute bringen, um nicht zum medmob zu kommen. Diese ausreden haben mich nunmal noch nie interessiert, aber die leute müssen einem immer lange eloquente storys von ihrer schwangeren katze, tante, großmutter, den kindern, dem schwippschwager erzählen. Oder es nieselt, oder… ach. Alles schwachsinn. Kommt, oder kommt nicht, aber labert nicht ewig rum, verdammt nochmal. 😉 ich drücke mich eben nicht heuchlerisch falsch aus, sondern echt und authentisch. Aber den leuten fehlten wohl wie so oft die rosa eso-herzchen am ende der sätze.

jedenfalls machte mich m. dann mal wieder doof von der seite an, und wurde richtig beleidigend. Kurz darauf rauschte sie aus der gruppe ab.

Ja, und, weil ich mir sowas schon dachte (was chanda die ganze zeit vor hatte, konnte man ja leicht durchschauen), hab ich dann nach kurzer suche eine neue „medmob: dresden“-gruppe (genauso geschrieben, sehr kreativ 😉 ) gefunden.

Genau dasselbe ist mir ja damals mit der „vegan in dresden“-gruppe passiert. Ok, klar, der dresdner veganismus gehört mir nicht, und auch nicht die medmob-idee. Aber darum geht’s ja auch nicht wirklich. Es ist einfach menschlich, moralisch und vom ehrgefühl her zum kotzen, sowas zu machen, ohne vorher bescheid zu sagen. Noch schlimmer: als ich dann in der gruppe gepostet hab, dass ich die neue gruppe entdeckt hab, kam (wie immer) nur das bekannte „dresdner schweigen“: „Ups, ich bin ertappt, aber da sag ich besser mal einfach garnix zu.“ 😉 aus der gruppe ist sie aber nicht gegangen und dick und bräsig, bzw. dummdreist, wie sie ja nunmal ist, hocken geblieben.

Die neue gruppe wurde dann sofort aufgefüllt mit irgendwelchen leuten, die garnichts von medmob wissen wollen, und sonstwo wohnen. Die sind aber scheinbar schnell wieder ausgetreten. Und die defunktionale „medmob leipzig“-gruppe von jeet wurde jetzt mit hilfe von chanda zur „medmob chemnitz, leipzig, dresden“-gruppe aufgemotzt.

Und mal wieder ein „medmob-tag“ angesetzt, wo dann jeet ins reiki-zentrum kommt, irgendwelchen blödsinn filmt, man sich gegenseitig erzählt, wie toll man ist, und wie super alles irgendwann mal wird, und wieder abrauscht. Hatten wir ja schonmal, und hat außer ein paar weiteren youtube-filmchen praktisch nichts für den medmob in sachsen gebracht. In leipzig, wo jeet wohnt, haben sie bis jetzt immernoch keinen einzigen medmob hinbekommen. Wobei das ja nun wirklich nicht so schwer ist, vermutlich auch leichter, als in dresden, wo spirituell ja nun wirklich fast nix geht.

Ja, die lieben keyserlingks und ihr reiki-zentrum. 😉 könnt ich auch noch paar worte zu schreiben. z.b., wenn sie da mal „klient“ sein sollten, sollten sie wissen, dass, sobald christoph das telefon aufgelegt hat, oft erstmal ne runde über sie gelästert wird. Ich war lang genug im reiki-zentrum zu gast und hab das oft mitbekommen. Natürlich werden auch intimste dinge über sie ausgequatscht, weil den beiden und ihren gästen oft einfach sehr langweilig ist.

Mit der ehrlichkeit nimmt man es nicht so wichtig, ich würde die beiden als typische „gewohnheitslügner“ bezeichnen. Die merken das garnicht groß, und finden daran auch nichts schlimmes. Mir hat christoph z.b. ein paar mal gesagt, dass ich „noch zuviele skrupel“ hätte. Also ich sollte meine freundin doch ruhig betrügen, und lügen an sich ist auch völlig ok, moral und ehre ist blödsinn, weil osho hat gesagt… usw. Tja, ich mag aber moral und ehre, osho hin oder her. 😉 und ich finde aufrichtige, seriöse menschen nunmal im umgang auch viel angenehmer, besonders, wenns um intime dinge geht.

Dann könnte ich noch was zu ihrer ganzen quacksalberei sagen. „reinkarnationstherapie“, wo man bescheuerten hausfrauen sehr viel geld (!) für ein paar traumreisen abnimmt. Seltsamerweise kommen diese frauen immer wieder und wieder, und ihre „themen“ sind nie zuende bearbeitet. Aber klar, irgendwie müssen sich die beiden halt ihre urlaubsflüge in ferne länder finanzieren.

Und wenn man mal rückenschmerzen hat, macht man nicht einfach ein paar kostenlose liegestütze, nein, da „gibt man reiki drauf“. also, wenn man schon ein paar der „grade“ hat, also im klartext, christoph für ein stück papier mit jodel-diplom drauf wiederum sehr viel geld (2. grad kostet glaub ich so 400 €) bezahlt hat. Ist natürlich ein reiner placebo-effekt und bringt garnichts, aber, tja. Die leute glauben dran und findens toll.

Na wie auch immer. Ich hab ja garnicht was persönlich gegen christoph, aber beim punkt ehrlichkeit unterscheiden sich eben unsere haltungen. Bei chanda würd ich einfach mal von dummdreistheit und niederträchtigkeit reden. Dass die nicht ganz koscher ist, wusst ich ja von anfang an, aber das ist schon echt heftig, was sie da grad macht. Absolut gewissenlos, ohne irgendein gefühl für anständigkeit.

Jedenfalls: viel spaß mit dem dresdner medmob. Viel spaß, wenn wieder von den angekündigten leuten viell. 2 untermotivierte figuren angewankt kommen, die danach nie wieder kommen werden. Viel spaß mit den ewig gleichen laber-ausreden. Viel spaß mit bescheuertem dorf-pöbel, der sich über euch lustig macht. Und der ganzen arbeit, die die organisation so einer gruppe macht. Hab ich kaum respekt oder dank für bekommen, aber bisschen arbeit isses halt schon.

Ich glaub kaum, dass medmob dresden unter der mopsigen fuchtel von chanda viel größer werden wird. Wenn nicht, freu ich mich natürlich klammheimlich. 😉 ach, eig. ist es mir relativ egal. Und wenn doch: gut für die medmob-bewegung.

Aber medmob läuft halt an sich in d. nicht besonders. Sogar in berlin kriegen sie immer nur so ca. 30 leute zusammen. Für medmob ne gute zahl, aber insgesamt halt doch sehr wenig. Und der boden in dresden ist dafür eben sehr steinig. Aber naja, wenn chanda und m. spaß daran haben, da zu zweit zu hocken, und danach über gott und die welt zu lästern und witzchen zu reissen wie in der grundschule, dann macht halt.

Bin im moment eh persönlich in einer phase, in der ich bei der meditation mehr nach innen gehe. Da merk ich eh kaum, ob wer neben mir sitzt, oder nicht. Von der vielbeschworenen „verbundenheit“ hab ich eh noch nie was gemerkt. Also kann ich auch einfach gemütlich allein zuhause meditieren. 🙂 aber ok, es fühlt sich schon anders an, wenn man z.b. in berlin am brandenburger tor meditiert.

Und zugegeben, medmob ist natürlich auch immer ein bisschen „showing off“, und spirituelles ego streicheln: „seht her, wie toll ich meditieren kann“. So dringend brauch ich das im moment auch nicht.

Joa, also ich selbst werd wohl erstmal keinen medmob in dresden mehr machen (und mit chanda und m. zusammen möcht ichs natürlich nicht mehr), fühl da auch bisschen erleichterung bei, hatte auf die stadt und die leute eh schon lange keine lust mehr. wär auch albern, da jetzt einen „gegen-medmob“ zu starten. Kommen ja auch eh immer nur paar figuren, würde nicht lohnen.

Und wenn die coole chanda mir den medmob mit ihren fettfingerchen unbedingt wegklauen muss, dann soll sie halt. Karmisch wirkt sich so ein diebstahl vermutlich eh nicht besonders gut aus, also was soll ich mich noch aufregen. Soll Gott sie sortieren, wa. 🙂

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Ja, mal wieder ärger im paradies, der böse ralf hat was gesagt. 😉 „ralf“, weil die leute in der facebook „founders group“ sich einfach meinen sannyas-namen nicht merken können, oder besser wollen. Diese gruppe gibt es schon eine ganze weile, und ist nur für die weltweiten medmob-organisatoren. Der gründer, und „führer“ von dem ganzen, p.k. aus texas, lässt da nicht jeden rein, und hat sie vor einer weile zur sicherheit sogar noch auf „geheim“ eingestellt. Damit sie auch ja keiner finden kann. 😉 Auch sind da grad mal 141 leute drin, es gibt aber natürlich viel mehr offizielle medmob-gruppen weltweit. Das hab ich kritisiert, aber auch so im allgemeinen bin ich so ziemlich der einzige in dieser gruppe, der sich traut, seine (kritische) meinung frei zu äußern. P.k., unser ewig grinsender, für frauen vermutlich gutaussehender, ein bisschen dümmlicher superman, gibt die richtung, die daten usw. vor, und der „mob“ folgt. oder eben auch nicht. Zum glück scheren sich die organisatoren immer weniger um seine sülzigen, endlosen youtube-ansprachen und vorgaben. Es treten in letzter zeit immer mehr leute aus der gruppe aus. Und im moment sind viell. 10 wirklich regelmäßig aktiv, posts gelesen werden von ca. 20-30.

Besonders in deutschland greift die medmob-struktur mal garnicht. Noch vor ca. 1 jahr hab ich versucht, die deutschen organisatoren in die gruppe zu bekommen, und auch die gruppen stärker zu vereinheitlichen, also dass alle am selben tag medmobben, usw. (wie es ja nunmal am anfang mal gedacht war). Das funktionierte aber garnicht, es hat einfach kaum wer reagiert. Und wie ich jetzt sehe, ist das auch gut so. Es gibt toll funktionierende medmobs u.a. in köln, hannover, hamburg, und jede gruppe hat ein eigenes datum, versch. lange meditation, usw. Einige organisatoren sagten mir auch direkt, dass sie keiner „organisation beitreten“ wollen, sondern eben einfach eine öfffentliche meditation veranstalten, ganz simpel und pragmatisch.

Nur berlin, dresden (ich), t., und münchen sind mit organisatoren in der offiziellen gruppe vertreten. Wobei aber münchen trotzdem weitgehend ihr eigenes ding macht.

Wenn sich also p.k. mal umdrehen würde, müsste er feststellen, dass ihm kaum jemand noch wirklich folgt. zum glück können viele menschen eben doch für sich selbst denken. Und was jemand in texas anordnet, ist den leuten in deutschland nunmal ziemlich egal. 🙂

Ja, also seit ich in der gruppe bin, zoff ich mich mit dem lieben p. Die von ihm in den usa organisierten medmobs laufen gut, es kommen da ein paar hundert leute hin. Woran das liegt, wer weiß. Andere mentalität, größerer freundeskreis, besseres wetter, keine ahnung. Jedenfalls ist ihm das ganz offensichtlich ziemlich zu kopf gestiegen, und sein spirituelles ego steht immer ganz kurz vorm platzen. Wenn man mit diesem menschen kommuniziert, folgt erstmal ein schwall von esoterischem gewäsch, voller „gratitude, peace, love, energy beams, divine energy, peace shift, i love you man“, usw. usw.

Auf nachfragen, oder klare kritik kommt aber meistens einfach: … garnix. Da muss man dann schonmal vier mal nachfragen. Auch ironische oder sarkastische kommentare sind von ihm (und den anderen peace and love leuten in der gruppe, die meistens nach jedem zweiten satz zwanghaft ein herzchen einfügen) garnicht gern gesehen.

Ich glaube, p.k. mag mich einfach nicht mehr, seit er mal mit mir über skype telefonieren wollte (irgendwie muss bei ihm immer alles organisatorische so geregelt werden), und ich einfach direkt „nein“ gesagt hab, ohne irgendwelche zeitraubenden höflichkeitsfloskeln, und auch ganz ohne die herzchen. Darauf kam die typische reaktion eines menschen, der immer bekommen hat, was er wollte, bzw. denkt, er könne über leute bestimmen. Wie ein bockiges kind fragte er einfach stur weiter nach einem gespräch. Joa. Das ist so meine theorie, wieso der typ mich nicht ab kann. Den „korb“ hat er irgendwie nicht verwinden können. Zur erklärung, der mann ist über 30 und familienvater. Und everybodys darling. 😉

Zusammen mit meinen kritischen und ironischen kommentaren in der gruppe führte das natürlich dazu, dass er früher oder später anfing, mir zu drohen, mich rauszuwerfen.

Gab da viele kleine „battles“, z.b. hab ich ne zeitlang gezählt, wieviele städte, und wieviele menschen wirklich bei den medmobs mitmachen. Das war wirklich sehr viel arbeit, hat aber auch spaß gemacht. Und dadurch bekamen wir realistische zahlen, die natürlich zeigten, dass an den medmobs eher ca. 100 und nicht „350“ städte weltweit teilnehmen. Da p.k. mal wieder nicht auf vorschläge reagierte, machte ich mich tw. auch „selbständig“ und fragte einfach auf eigene faust auf den jeweiligen städte-pages der gruppen nach den zahlen. Wochen oder sogar monate später bekam er davon wind, drohte mir, und untersagte mir (nach einer abstimmung in der gruppe), weiter zahlen einzusammeln. Was jetzt dazu geführt hat, dass niemand mehr weiß, ob die bewegung wächst oder schrumpft. Sehr schlau. 😉 man geht einfach davon aus, dass sie astronomisch wächst, ohne jeden beweis. die erfahrung ist aber nunmal, dass die leute oft am anfang enthusiastisch sind, und danach immer weniger kommen.

Natürlich war dann auch in der gruppe die rede davon, dass es ja um höheres ginge, energien, und rosa, und bla, und dass es ja viel zu verkopft und doof ist, nach realistischen zahlen zu fragen. Und was ich denn eig. mit den zahlen will. Klar, ich bin ein spion der cia, die wollen nämlich die größe der medmob-bewegung ausspähen. 😉 dass mir statistiken einfach spaß machen, wurde mir nicht wirklich geglaubt. Ja, damit war ich wohl bei vielen eso-menschen in der gruppe schon ziemlich unten durch.

Es folgten über die zeit immer mal wieder streits, die meistens um realismus vs. rosa eso-land gingen. Ist schon eine zeit lang her, deswegen weiß ichs nicht mehr so, muss man sich ja auch wirklich nicht alles merken. Jedenfalls wars immer sehr kindisch und unnötig.

Besonders gekabbelt hab ich mich auch mit x aus deutschland, irgendein frustrierter typ, der (wie viele) bei seinen medmobs meistens alleine da hockte. Grund für den streit war u.a., dass ich versucht hatte, die bewegung in d. zu forcieren, also ich hab einfach medmob-pages für deutsche städte erstellt, in denen es eig. noch gar keine gruppen und organisatoren gab. Die idee war, dass, wenn jemand von medmob hört, und er dann nach einem medmob in seiner stadt bei facebook sucht, er dann bereits eine fertige page vorfindet, der er sich dann nurnoch anschließen muss. Natürlich fragte ich auch davor wieder p.k., ob er die deutsche bewegung viell. unterstützen will, und was er davon hält. Kam wieder nix, also hab ichs eben selbst gemacht.

Ja, und dieser x hat das dann mitbekommen, und beschimpfte mich dann auch schon bald dafür. von wegen, dass ich ja machthungrig wäre, und meine eigene bewegung machen wolle, und bla. Meine theorie ist ja, dass er einfach selbst gern mal mehr „macht“ in seinem leben hätte, weil sowas hat er mir dann über die zeit immer wieder vorgeworfen. Er begegnete mir auch auf anderen pages, und am ende hielt ich das ständige gestichel einfach nicht mehr aus, und hab ihn geblockt. Naja, und jetzt hetzt er eben vermutlich andere gegen mich auf, ohne, dass ichs noch sehen kann. 😉

So, dann kommen wir jetzt endlich zum eig. auslöser, wieso ich das hier schreibe, nämlich dem jüngsten streit. A. -eine frau, mit der ich schon öfter aneinander geraten war, wegen irgendwelchen kindischen dingen, also meistens, weil sie sich irgendwie gestört, verletzt, whatever, durch mich gefühlt hat- hatte geschrieben, dass jetzt mehr leute zu ihrem medmob kommen, und dass sie ja der gruppe, und dem tollen p. sooo dankbar ist, bla bla bla… Woraufhin natürlich ganz viel kommentiert wurde, von wegen „oh das ist so toll, ja, lass dein göttliches licht strahlen.. blaaaaa“. Nur eben alles auf englisch versteht sich. 😉

Ja, und der eine (auch aus deutschland, die scheinen irgendwie mit am streitsüchtigsten und oberlehrerhaftesten zu sein), den nenn ich mal “y“, meinte dann, dass sich ja bei fb-events oft leute anmelden, aber garnicht vor ort sind. Also nur aus solidarität auf „going“ klicken. Worauf ich sagte, dass das oft so ist, und natürlich doof sei, aber wenn man dann mal wieder beim medmob allein ist, kann man sich ja freuen, dass seine imaginären freunde dabei sind. Das fanden erstmal ein paar leute lustig, einschließlich y selbst.

Das ding ist nur, dass dieser „glaube“ (so muss mans wirklich schon nennen), also dass man im moment des zeitgleichen medmobs mit allen anderen meditierenden weltweit „verbunden“ ist, offenbar noch nie offen angezweifelt wurde. P.k. gibt sich auch mühe, immer wieder diesen glauben in den rundmails usw. zu betonen.

Jedenfalls folgte nun die schon vertraute hexenjagd gegen mich. Und A. heulte hysterisch rum, dass ich ja ihre spirituellen gefühle verletzt hätte. Woraufhin ich ironisch und ziemlich lustig antwortete. Worauf wiederum y, p.k. und andere männchen sich in der pflicht sahen, die arme arme kleine a. (natürlich ebenfalls eine erwachsene frau um die 30, die sieht aber auch ziemlich gut aus, das ist möglicherweise auch ein grund, wieso die so abgegangen sind) zu „verteidigen“.

Y ging richtig ab (die leute müssen irgendwie echt probleme haben), und schrieb einen langen text, dass ich ja so aggressiv wäre, und mir therapie suchen soll, und blablabla. Krieg ich grad garnicht alles zusammen. Achja, und, dass ich ja eh nix mehr für medmob machen würde, und deshalb endlich die gruppe verlassen soll. Dass ich bei fb wie ein verrückter ständig werbung mache, mehrere gruppen und pages zu dem thema hab, und mir damit wirklich ne menge arbeit mache, weiß der schlaue typ offenbar nicht, oder hats verdrängt.

P.k. tippte natürlich auch wieder einen seiner eso-schwafel-romane zusammen. Highlights: manchmal würde er ja gerne so zuschlagen, dass er dabei jeden mann zum krüppel schlagen würde, und das wäre für den moment auch cool, aber im nachhinein würde er’s dann wohl bereuen. Ja, soviel zu „be the peace“ (slogan des letzten weltweiten medmobs), und „i love you, man“ (seine standard-floskel).

Natürlich gepaart mit drohungen, dass er mich jetzt wohl leider leider endgültig rauswerfen muss. Wobei meine theorie ist, dass er das schon lange getan hätte, aber sein aufgepumptes spirituelles ego erlaubt ihm das einfach nicht. Es wäre ja ein eingeständnis, dass er nicht jeden und alles mit „liebe“ behandeln kann. natürlich weiß dieser mensch nicht viel von echter liebe, toleranz, ehrlichkeit usw. Aber auf diese weise profitiere ich sogar von seiner heuchlerischen scheiß art. 😉

Natürlich hab ich dann wie immer versucht, dem hirnlosen, hysterischen mob (zur erinnerung: diese leute geben vor, regelmäßig zu meditieren, und reden den ganzen tag von frieden und liebe) zu erklären, dass ich die frau nicht beleidigt hab, dass sie nichtmal gemeint war. Man sollte ja denken, dass leute selbst scrollen und lesen können, aber irgendwie sind die halt wohl nicht besonders schlau, oder haben einfach spaß an so einer hexenjagd, i dont know.

Haarklein nochmal alles sauber erklärt. Natürlich kam keine reaktion. Nur von p.k. eine message, ob ich denn jetzt die gruppe verlassen wolle. Sorry, aber der typ ist einfach bisschen dumm, oder überfliegt alles, was man ihm schreibt einfach nur. Ich verstehs echt nicht. *kopfschüttel*

Gleichzeitig sprangen noch mehr trolle aus dem gebüsch, und schrien lauthals, dass man mich endlich rauswerfen soll. y meinte, dass ich ja alles besser wüsste, und doch meine eigene bewegung gründen solle. (Was ja eig. gar keine falsche idee ist, diese gruppe braucht eh kein mensch mehr.)

Und bitte nochmal nach oben gucken, ich hatte wirklich nur einen kleinen, ziemlich guten witz über ihre eso-grütze gemacht. 😉 ich hab dann auch gefragt, ob es sein kann, dass medmob eine art eso-sekte (herrje, normalerweise mag ich das wort ja garnicht, aber zur abwertung passt es natürlich ganz gut) ist, in der man eigene meinungen und gedanken nicht äußern darf. Wieder keine reaktion.

Jedenfalls hab ich dann a. nochmal erklärt, dass sie garnicht gemeint war. Woraufhin sie einen langen text geschrieben hat, von wegen, dass ich unrecht habe, denn sie nähme nix persönlich (hä?! Um was gehts denn dann hier die ganze zeit!?), und dass sie ja als kind gehänselt wurde, deshalb ganz sensibel ist, usw.

Joa, dann hab ich mich zum 8. mal entschuldigt, ihr paar tipps gegeben, u.a., dass sie nicht erwarten kann, dass jeder sie mit samthandschuhen anfasst, und damit wars dann auch schon gut.

Bisher bin ich noch in der gruppe, aber die warten jetzt natürlich nur drauf, dass ich irgendwas falsches sage. Naja, tipp ich da halt noch weniger, da ist ja eh kaum noch was los. Vollidioten. 😉

Achso, jetzt hat p.k. für eine woche die einstellungen geändert, also man kann keine neuen threads erstellen. Auch sehr schlau. Stattdessen hätte er als admin und moderator mal das gemobbe gegen mich abstellen und deeskalieren sollen, aber er hat ja extra persönlich sogar noch öl ins feuer gekippt. Wenn alle mal 5 min. cool geblieben wären (ich dachte, u.a. dafür meditiert man), und nachgedacht hätten, hätte sich das mißverständnis in 30 min. erledigt gehabt.

Natürlich hab ich dann auch y noch geblockt, weil ich mich einfach nicht bei fb aufs übelste beleidigen lasse. p.k. ist wie gesagt während den beleidigungen natürlich nicht eingeschritten, sondern hat stattdessen nur bedauert, dass ich leute blocke, das wär ja ganz traurig. *lol* Und y wurde für seine kommentare noch gelobt, als „leuchtender quell der weisheit“ oder irgendso ein quatsch. Wie gesagt, ein paar leute in der gruppe, allen voran p.k., hören irgendwie den schuß echt nicht mehr. Dass auch immer ausgerechnet solche ego-onanisten und vollidioten admins werden müssen.

So, das musste ich mir mal von der seele schreiben. 😉 und wie gesagt, glückwunsch an die medmob-städte, die auch ohne überbau von irgendwelchen organisationen und selbsternannten führern auskommen. Keep it real! 🙂

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Ja also bei facebook hab ich jetzt noch zusätzlich eine gruppe für den medmob dresden gegründet, ist einfach praktischer als ne page, und man sieht, wer sich wirklich dafür interessiert, und dann viell. auch kommt (https://www.facebook.com/groups/126414710830355/).

Naja, und jemand hat bei der page interesse für einen weiteren dresdner medmob gezeigt, also… war ich so naiv zu glauben, es hätte viell. doch nochmal sinn mit dresden. 😉 ich lerns halt irgendwie nicht.

Es folgten dann einige wochen krampf mit der gruppe. Ernsthaftes interesse zeigte außer dem erstgenannten niemand, wenn auch einige leute (11) in die gruppe eintraten. Eine frau machte die ganze zeit mehr oder weniger direkt werbung für ihre yoga-gruppe, deren mitglieder (typisch für dresden) aber offenbar gern unter sich bleiben, und für medmob kein interesse zeigen, obwohl ich sie ja auch immer wieder bereits früher angemailt hab, usw.

Ja, außer, dass diese frau mit allen möglichen seltsamen sprüchen vor sich hin trollte, was wirklich sehr nervig und zeitraubend war, ist eig. garnix passiert. Also eben das typische dresdner schweigen. Nicht, dass kam „nö, ich hab keine lust, ich komm nicht“, oder ideen, kritik. Es kam einfach gar keine reaktion, auf egal, was ich in der gruppe gepostet hab. Ja, dann hab ich irgendwann mal gefragt, wieso die leute eig. in der gruppe sind, worauf dann auch einige einfach kommentarlos austraten.

Hab natürlich auch wieder über 100 leute angemailt (zentren, yoga-people, usw.), kam natürlich auch keine reaktion.

Irgendwann werd ich wohl über das alles und diese stadt sehr laut lachen können, bisschen lustig find ichs jetzt schon. 😉 aber halt auch nervig und frustrierend.

Zum event sagte dann natürlich auch niemand zu, aber auch niemand ab. Wahrsch. haben sie’s bis heute nicht gemerkt, dass sie eingeladen wurden. 😉

Eig. wollte ich ja keinen medmob mehr allein machen, aber irgendwie war ich schon so im schwung. Also bin ich am 19.8., nachmittags, einen tag nach dem berlin medmob, zur elbe. Dachte das wär cool, mal am fluß meditieren. Hatte nur nicht an die nervigen insekten gedacht. Außerdem wars unglaublich heiß. Hab mich dann weiter vom fluß zurückgezogen, mehr zu den steinen hin, da gings einigermaßen, aber angenehm wars wegen den insekten immernoch nicht. Naja, 30 min. hab ich durchgehalten. War eine der unangenehmsten meditationen bis jetzt.

Joa, also dresden kann man halt einfach in wirklich sehr vielen bereichen komplett vergessen. 😉 keine ahnung, was die leute hier eig. für ein problem mit alternativen, neuen ideen haben. Und dieses cliquen-gehabe bei jung und alt, und diese „wir kaufen nix“-mentalität… naja, „weltoffene metropole dresden“, wa. 😉 lol. Sorry, ich fang schon wieder mit meiner anti-dresden-hetze an. Nunja. Würd mich ja auch freuen, hier mal was positives berichten zu können.

Da muss jetzt schon was passieren, bis mich nochmal wer hier zu nem medmob überreden kann. aber berlin ist ja zum glück nicht so weit entfernt. Am 21.9. ist da der nächste (viell. größere, weil „germany medmob“, „world peace day“, usw.) medmob.

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Am 18.8. war in berlin das vegan-vegetarische sommerfest, und am selben tag medmob, also musste ich doch mal wieder rüber. Morgens kurz zum fest, also einmal über das gelände am alexanderplatz. Der platz, den das fest einnahm, war aber sehr übersichtlich, hätte ich mir bei berlin größer vorgestellt, und sah auch auf den fotos bei facebook usw. größer aus.

Hatte nicht viel zeit, also nen lauwarmen, nicht so tollen, aber sehr satt machenden smoothie getrunken/ gegessen (?), und schon gings zu fuß weiter zum medmob am oranienplatz, zum glück ziemlich in der nähe. Aber „in der nähe“ bedeutet bei berlin meistens mind. 40 min. laufen. 😉

Ja, zum medmob kamen dann ca. 14 leute, u.a. aus polen, irland, und vielen versch. spirituellen berliner zentren. Eig. doof, dass es bei berlin immernoch nicht um die hundert leute sind, die da zusammen kommen, versteh ich nicht so richtig, aber ja, medmob hat in deutschland eben irgendwie einen schweren stand, sogar im sommer und in einer millionenstadt.

Schön ist es, dass der berlin medmob jedesmal den standort wechselt, so dass man nach und nach die ganze stadt kennenlernt (auch, wenn man sich nur die fotos bei fb ansieht). Aber der oranienplatz war irgendwie nicht so toll. Also die atmosphäre war seltsam (schwer zu erklären), und der photograph wurde irgendwann von einem vermutlich psych. gestörten belästigt, dass er uns nicht photographieren dürfe (oder sowas ähnliches). Sonst wars aber schon ne kraftvolle, coole meditation.

Ja, dann backpack wieder auf den rücken und gewaltmarsch zurück zum sommerfest.

Naja, ich kann mit so volksfesten eben nix anfangen. Der moschinski hat auf ner bühne gekocht (schnarch), paar starke männer haben erzählt, wie sie so stark geworden sind, es gab vürstchen und so… joa. Und natürlich die obligatorischen wackligen holzbänke, und schlangen an den essensständen. 😉 just not my world. Ich glaub ich bin ganzjährig mein eigenes veganes fest, bewegung, oder so. 😉

Ich floh dann sehr bald, und zwar in ein kaufhaus nebenan (glaub es war galeria kaufhof), wirklich ein riesending, einmal mit der rolltreppe hoch und wieder runter, huuuiiii. 😉

Ja, und dann saßen da noch hare krishnas rum, mit denen musste ich mich natürlich auch unterhalten. Naja. Es hieß „frag den mönch“ auf ihrem transparent, also hab ich halt paar schwierige lebensfragen gestellt, die mir noch niemand wirklich gut beantworten konnte. Der „mönch“ strahlte mich immer nur versonnen an, sagte mir das, was hare krishnas einem immer sagen, und überhörte meine konkreten fragen einfach, bzw. hatte keine antworten. Dabei war er am essen, weshalb ich nie wusste, ob jetzt noch ne antwort kommt, oder nicht.

Und ich hab mir noch den alexanderplatz sehr lange angesehen, wie ein aquarium. Wirklich spannend, was für untersch. menschen da rumlaufen, echtes großstadtfeeling. und unglaublich schöne frauen. 😉

Am ende wieder zurück zum hauptbahnhof marschiert (mein kompass hat mir diesmal sehr geholfen), reichlich dehydriert und wieder völlig fertig, weil ich in berlin ja meistens mich weigere die bahnen zu benutzen, und das backpack war wirklich ziemlich schwer.

Kam dann wieder an der uni (jura) vorbei, und da saß wieder mein „alter freund“ vom letzten mal. Bin dann gegen meine intuition zu ihm hin, dachte der freut sich. Er hat dann wieder meine mala gesehn, und mir praktisch exakt dasselbe über osho erzählt wie beim letzten mal. Und irgendwie wusste er glaub ich auch nicht mehr, wer ich bin. Naja, eben ein verrückter, was hab ich auch erwartet. Trotzdem machte mich das traurig. Dann quasselte er wieder auf mich ein, ich wollte diesmal aber nicht wieder den zug verpassen, also ging ich nach einigen minuten einfach. Dann hat er noch „Osho war ein schwätzer! Osho war ein schwätzer!“ mir hinterher gerufen. Klingt viell. blöd, aber mich hat das ziemlich getroffen. Also, ich dachte wirklich, ich hätte da so eine art freund gefunden. Und festzustellen, dass dieser einfach geistesgestört ist… naja.

Die zugfahrt zurück war gruselig, waren viell. 4-5 waggons, vollgestopft mit „einfachen“ menschen aus dresden, mit denen ich schon hingefahren war, und die sehr laut waren. Hab mich dann soweit wie möglich entfernt von ihnen in den gang gesetzt und war traurig und hab mich einsam gefühlt.

Joa, das war mal wieder ein abenteuer in berlin. 😉

freu mich jedenfalls auf den berlin medmob am 21.9., das ist dann der 10. in berlin, der erste „germany medmob“, wo hoffentlich ein paar leute aus den anderen medmob-städten nach berlin kommen, und außerdem „world peace day“ oder so. also weltweit ne große sache.

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Echt, du meditierst?

Echt, du meditierst?

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„echt, du meditierst? ach, na das ist ja spannend! ja also, ich hab da vor 5 jahren auch mal so ein buch über buddhismus gelesen, und.. ja, also ich muss da ja auch mal mit anfangen, weil ich find das alles soooo faszinierend! erklär mir mal bitte bitte bitte, wie das geht!“

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„bla bla“

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„ach! ja, das ist ja interessant! ja, dann komm ich viell. auch mal zum medmob. also. nicht dieses mal natürlich, aber das über über übernächste mal, also wenn ich da nicht grad was zu tun hab, und keinen schnupfen, und wenn das wetter gut ist, und ich kann auch nur mittwochs.. also.. ja nee, mittwochs hab ich ja meinen häkelkurs.. hm.. also, vielleicht.. dann.. könnte man viell. was machen. aber ich find das alles so faszinierend! und wichtig! und ich muss da auch mal was machen! wir können ja in 3 wochen nochmal drüber reden, ok?“

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„…“

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(am abend vor dem 3. medmob bekam ich diese e-mail. meine antworten (s. unten) haben es leider nicht in den sehr kurzen artikel geschafft, deshalb veröffentliche ich sie jetzt eben hier. :))
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Sehr geehrter Herr Klossek,

mein Name ist x und ich arbeite bei den Dresdner Neusten Nachrichten. Anlässlich des Meditationsflashmobs, der morgen vor der Frauenkirche stattfinden soll, werde ich einen Artikel verfassen. Könnten Sie mir daher bitte bis morgen Nachmittag – am besten noch vor der Veranstaltung – einige Fragen beantworten.

1. Wo findet diese Aktion morgen, dem 21.9.2011, außerdem statt?

2. Was ist die Intention dieser Gruppenmeditation?

3. Welche religiösen Hintergründe stehen hinter dieser Meditation?

4. Wieso wird die Meditation vor der Frauenkirche vollzogen?

5. Was sind die Wirkungen einer Meditation?

6. Wer ist der Organisator dieses globalen Events?

7. Wie hoch ist der finanzielle Aufwand, um eine globale Meditation wie diese zu organisieren?

8. Wer trägt diese Kosten?

9. Was machen Sie beruflich?

10. Wie kamen Sie persönlich zur Meditation?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

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Meine Antworten
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1. in ca. 150 städten weltweit. begonnen hat die medmob-bewegung in austin, texas, und dort ist momentan auch der größte medmob, mit ca. 400 teilnehmern (medmob gibt es seit januar diesen jahres, und findet seitdem immer ende des monats statt, in dresden morgen zum 3. mal). in london kamen schon 200 zusammen. in deutschland gibt es medmobs momentan in berlin, darmstadt, dresden, köln (der größte, mit 84) und münchen. in italien haben sich gerade 50 städte auf einmal angeschlossen. kanada, australien, schweiz, irland, schweden, dänemark, norwegen, ungarn, usa, holland, frankreich… kann ihnen die liste geben, wenn sie wollen. allerdings sind nicht alle städte wirklich jeden monat aktiv dabei.

2. wir leben in einer außergewöhnlichen zeit. es gibt viel unruhe, viel chaos und zerstörung. wir haben jetzt die möglichkeit, uns zu entscheiden. mit dem medmob setzen wir ein lebendiges gegengewicht für eine bessere, bewusstere welt und zukunft. es geht darum, das bewußtsein auf eine höhere stufe zu führen, die vergangenheit hinter sich zu lassen, und neue wege zu gehen.
die schwingung der stadt soll damit erhöht werden. es gibt studien darüber, wie meditation sich positiv auf städte auswirken kann, kriminalität und gewalt sinken messbar. auch hat es positive auswirkungen auf passanten, die sich wundern, wieso wir mitten im trubel einfach so da sitzen, ohne etwas „zu tun“. ich habe schon einige male gehört, wie sie sich gefragt haben „was macht er da? beten?“, oder wie kleine kinder ihre mütter gefragt haben, wieso der mann da sitzt und schläft, worauf diese keine antwort geben konnten. 😉 es hinterlässt spuren im unbewussten, etwas im kern der menschen, ihr eigentliches sein wird angesprochen und zum schwingen gebracht. es werden samenkörner gesetzt.
wir möchten auch, dass die meditierenden raus kommen aus ihren verstecken, und ihr licht für alle sichtbar strahlen lassen.

3. es geht um die meditation an sich und ihre positiven auswirkungen auf die welt. jeder kann auf seine weise meditieren (nur eben still), religion oder tradition spielen dabei keine rolle. jeder ist willkommen. ich habe deshalb auch einladungen an die hiesigen meditationszentren, buddhistische vereine, die christl. kirchen, und alle parteien der stadt geschickt.

4. zum internationalen tag des friedens habe ich eine weile ausschau nach passenden plätzen gehalten. aber die frauenkirche war natürlich gleich an erster stelle. der erste dresdner medmob war auf dem altmarkt, also in etwa dort, wo damals die leichen aufgehäuft wurden, nach dem bombardement. die frauenkirche ist das symbol für krieg und wiederaufbau, und damit frieden. (das hier ist viell. ein gutes zitat:) die frauenkirche ist ein sieger, sie wurde umgeworfen, ist aber nicht liegen geblieben, sie stand wieder auf. so sollte man leben. sie ist ein symbol dafür, dass das leben immer einen weg findet, sich immer fortsetzt. und für den frieden.

5. (siehe 2.) desweiteren wirkt sich meditation für den meditierenden mehrfach positiv aus: die konzentration wird besser, die gedanken klarer, entscheidungen werden besser und schneller getroffen. streßsymptome lassen nach. energie nimmt zu. es ist paradox, aber nachdem man 1 stunde völlig still dagesessen hat, fühlt sich der ganze körper energetischer und gekräftigt an, wie nach yoga o.ä. natürlich wird auch die intuition besser, wenn das gedankengeplapper aufhört. man hört die eigene innere stimme besser, und ist ganz im hier und jetzt, (statt wie sonst meistens mit dem kopf in der vergangenheit, oder in der zukunft). wenn man es schafft, regelmäßig in diesem zustand zu sein, kann sich dadurch nach und nach das ganze leben zum positiven ändern. süchte verschwinden, streitigkeiten nehmen ab, einfach dadurch, dass man sich selbst dessen bewusst wird. neue ideen kommen, entscheidungen werden getroffen.

6. mir sind patrick kronfli und joshua param sevak adair vom „medmob-core“ aus austin, texas bekannt. die geben die ideen und die grobe richtung vor. die gesamte organisation läuft über facebook, mit coordinatoren für jeweils eine stadt, die sehr viel handlungsfreiraum haben und dann vor ort die meiste arbeit machen. ich glaube, patrick und die anderen sind selbst erstaunt, wie groß das ganze inzwischen geworden ist. 😉

7. niedrig. aber es steckt viel zeit und idealismus darin, die pages bei facebook zu verwalten, leute einzuladen, mails zu verschicken, usw. dresden ist ein bisschen mühsam. bei den ersten beiden medmobs war ich allein. in berlin und köln funktionierte es wohl einfacher. deshalb habe ich diesesmal sogar flyer gedruckt und verteilt, das hat dann etwas geld gekostet, aber nicht viel. und ich habe mir eine klangschale gekauft, für das start- und endsignal. ich denke, bei den anderen coordinatoren wird es ähnlich sein, es haben viele flyer verteilt.

8. die coordinatoren, oder wer eben sonst lust hat, werbung für die medmobs zu machen. es ist alles ehrenamtlich sozusagen.

9. ich suche gerade nach einem doktorvater und würde gerne in religionswissenschaft promovieren. außerdem bin ich meditationslehrer, und reinkarnationstherapeut (in ausbildung).

10. ich meditiere seit ca. 10 jahren. und ich weiß garnicht mehr, wieso ich damit angefangen habe. 😉 ich hatte mir ein buch über meditation schenken lassen, und dann einfach angefangen. während dem studium habe ich mir dann den buddhismus und die versch. richtungen näher angesehen. später habe ich dann zu osho und anderen, modernen meditationstechniken gefunden. z.b. zu der QLB-atemmeditation, mit der man sehr viel energie aufbauen kann, die mag ich sehr. auch zen. es hat sich einfach alles nach und nach entwickelt, wie beim sich-öffnen einer blüte.
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kein problem, wenn sie mit meditieren wollen, können sie auch nur die letzten 30 min., oder wie lang immer, mitmachen. es wäre nur gut, wenn sie eine decke/ matte und ein kissen dabei haben. geht natürlich auch ohne, aber auf dem stein wird das schnell ungemütlich.
wir sind auf jeden fall bei der seite beim luther-denkmal, irgendwo in der nähe vom denkmal. ich werde auch ein goldenes pappschild wahrsch. auf den boden legen. müssten uns finden können. 😉
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hoffe war jetzt nicht zu lang, dankeschön für ihr interesse. 🙂

shivananda

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For some time now I really do as my master samarpan says and try to be here and present as possible. So in meditation I’m not so much concentrated on the ecstasy anymore but feeling my true feelings fully in this moment and so on. If you stay awake and present when doing QLB-breathing meditation its like “boom!”. I really recommend it. Its intense and it has an immediate effect.

Youre simply a bit more awake, see things, and then you go and change things. 😉 so I quit my flat, getting much more things done quicker… and am very motivated for medmob. i’m still not a broad smiling hippie guy, no, its more like a war, or a wrestling match, me against this stubborn, fast asleep city. 😉

so I really did my best this time. Medmob day and night for the last week or something. Much facebooking, sending mails to all the media, also this time the churches, even all of the political parties of dresden. Including the very left and the very right ones. 😉 And I created a flyer and distributed about 400 of them. Which was very challenging, since I’m kinda shy and don’t like distributing flyers at all. As I noticed/ remembered this I decided not to force myself to do it and be good to myself. So I mainly fixed them to bicycles across the whole city, train stations, university.

The echo was like always, practically none, very weak. But then I got an e-mail from a news reporter, with questions, which I anwered veeery long (will post this mail later). 😉

Next day it was the day. At the moment I like golden very much. Even wanted to buy a golden shirt for this medmob. But, maybe next time. Its difficult and expensive. 😉 so I got my golden cardboard and wrote some “join us!” and smileys on it. And I got myself a cool golden singing bowl from reiki-zentrum dresden (fairtrade from india) for the medmob.

So finally off I went with all this stuff and my backpack with clothes, cushion and stuff for every possible situation. On the way I luckily found a postal office and quit my flat there. So this would be outta my head.

Around 17:30 I was there, went into the frauenkirche and tried to calm myself, but didn’t help much. Out again I looked and was alone as always. Then it was 17:55, and I slowly, not surely, but unstoppable, walked to the middle of the place in front of the church. I would do it again, no matter what. Laugh at me, look at me, whatever. I am in full attack.

I arranged my blanket, and then there came another guy! Was very relieved to see him. Moments later a whole group of 7 came, with blankets and so on, and the news reporter. He interviewed me shortly. Then we found a better place, closer to the church. Was very strange to be “the organiser” and at the same time having to deal with people. I must admit I’m a bit the holy hermit in the himalayas. I’m not used to this at all. Was very intense. (And I by now think that the thing that works best is when people tell their friends). So thankful and lucky that they came.

The meditation was cool. The cardboard and the size of the group made people stop and look very often. The reactions were mildly and I think mostly friendly, astounded, impressed. Especially in the end when we were chanting “om” quite loudly, we got whole groups of people standing close before us.

I think we’re in fact doing something there. Its like a silent fight or something. All the different energies that one can feel of the people passing by. One time there was a lady walking towards us quite normally, but I could feel that she had a kinda bad attitude towards us. She looked at us, then signalled to her husband that we are nutters (I often have my eyes open during medmob). 😉 another time there was a man very fast coming towards us, but I could feel that he was cool with us.

Anyway its quite challenging, and something is happening through us, we make a difference. Even if I cant quite say in what way exactly. But its really a kind of work.

The hour was much shorter than the other times. For me it was without much effort and quite cozy, so to speak. Challenging at the same time.

To my role as a leader, teacher or whatever… hm. I like it when it works. It has energy and I want more of it. But socially, talking to people, treating people good and stuff… I maybe want to bark out orders, like I do it sometimes with myself. I want to do it 100% perfect, but humans are so imperfect and puzzling. And they have their own will. 😉 but luckily the group didn’t need a leader. It was all very smooth and relaxed.

Its exciting and very challenging for a monk like me. I’d like very much to be a meditationsteacher, but I think I need a lot of practice and experiences with people. Maybe, hopefully I will grow into it. Would be really cool.

The report didn’t make it into the printversion of the newspaper, but its online. So here’s the link (will be deleted sometime I guess, so I will try to save it):
http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/kultur/detail/-/specific/MedMob-Dresden-meditiert-zum-Tag-des-Friedens-vor-der-Frauenkirche-2363848582

 next one: 28.10.

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