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Archive for the ‘Ratgeber/ Guidance’ Category

Ja, was wollt ich sagen. Mit menschen ist irgendwie alles sehr schwierig und kompliziert. Durch den mind und die vielen worte ist da immer diese glaswand. Man begegnet sich fast nie wirklich. Ich komme mit tieren viel besser zurecht. Die verstellen sich auch nie. Ich mein, bei menschen kann man es ja meistens relativ leicht durchschauen. Aber tiere sind einfach authentisch. Wenn sie keine lust haben, gehen sie einfach weg, fauchen, knurren. Wenn sie einen mögen, schnurren sie, knuddeln einen, wedeln mit dem schwanz. Und sofort ist man befreundet. Ohne worte und große vorstellung, höflichkeitsfloskeln und viel hin und her.

Was ist eig. passiert, dass sich menschen heutzutage eig. kaum noch verstehen. Und nichtmal gegenseitig wirklich vertrauen können.

Was ich in letzter zeit mache, ist, zu versuchen, menschen wie tiere (ich stell mir da immer katzen oder hunde vor), zu behandeln. Also, wenn eine katze z.b. ausversehn was dummes machen würde, könnt ich wohl nie wirklich sauer sein. Also, menschen hab ich bestimmt schon viele angeschrien, aber tiere noch nie.

Und die menschen scheinen den unterschied auch zu bemerken und reagieren seitdem ganz anders auf mich. Also, spüren wohl, dass ich ihnen nix böses will. Und ich hab ihnen gegenüber auf einmal praktisch unendliche geduld.

z.b. hab ich neulich eine packung kekse in einem koreanischen laden umgetauscht. Also, waren unvegan, waren falsch deklariert. Und ich hatte nur noch 10 min., um ins kino zu kommen. Die frau sprach aber nur koreanisch, nichtmal englisch, und verstand einfach nicht, was ich will. Sie hat dann in unglaublicher langsamkeit nacheinander sohn, tochter und mann dazu gerufen. Nur tochter und mann konnten halbwegs deutsch. Ja, hab sie mir dann alle wieder als katzen oder so vorgestellt, und konnte einfach nicht sauer sein. Nur verzweifelt. Hat sich dann doch geklärt und mit bisschen joggen hab ichs noch pünktlich ins kino geschafft. Da war ich wirklich sehr stolz auf mich. Eig. hätte ich schon irgendwie laut werden können oder sowas.

Und noch was (dieser text hier ist eig. 3 ideen auf einmal): In dem neuen humaniversity (herrje, ich war da immernoch nicht) programm hab ich gelesen: „Learning the art of love is a lifelong affair […]. Unconditional love is not love because you need to be loved – it is love because you need to love. […]“

ja, das ändert alles. Man wird vom bettler zum könig, der etwas verschenken will. Wenn das geschenk nicht angenommen wird, ist das auch egal. Nur muss man sich immer selbst beobachten, ob man nicht wieder als bettler da steht, oder sogar aufdringlich wird.

Nicht nur frauen „lieben“, sondern alle wesen. Erst das ist echte liebe.

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18.1. 2016

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kann gut sein, dass ich so einen ähnlichen text schonmal geschrieben hab. Ich hab leider die fähigkeit, auf schlaue weisheiten zu kommen, und sie dann aber auch wieder zu vergessen. 😉 ein alzheimer-erwachter oder so. 😛 egal, keine lust, jetzt die website durchzuwühlen. Wiederhol ich mich eben, macht ja nüx.

Ich hab neulich einen tollen text von osho gelesen, „love cannot rape“ (s. unten). Da ging es darum, dass sex eine potentiell zerstörerische kraft ist. Wenn sich aber der sex dem herz-chakra (übrigens mein lieblings-chakra, brustbereich, farbe grün)/ der liebe unterordnet, ist alles in ordnung, und die liebe kann ungestört wachsen.

Wenn liebe da ist, kann sex dazu kommen, dann ist es richtig schön. Kann aber auch wegbleiben, fehlt ja nichts, kann man ja auch kuscheln. Aber ohne liebe wird eig. nur die gier immer stärker, man stumpft ab, braucht was neues, mehr, usw. Und reiner sex hat eben auch, nach osho, etwas potentiell gewalttätiges.

Jedenfalls wars bei mir in der letzten beziehung so, dass der sex immer stärker, und auch körperlich heftiger wurde, und gleichzeitig die nähe und die liebe abgenommen haben. Wobei der „liebende“ sex vorher viel erfüllender war.

Und wenn ich so an meine onenightstands zurück denke: ja klar, auch da hat osho nicht unrecht. Das ganze geplänkel vorher, in die disco, dumme witze machen, verführen, alles nur, um mal wieder jemanden zu „erobern“. Ich hab mir damals sogar ein buch gekauft „angriffsziel: frau“. 😛 also, alles eher militärisch, als liebevoll. Und ich denke, dass ich (leider) nicht der einzige bin/ war, der sex in der heutigen gesellschaft so behandelt. Es ist mehr krieg als liebe.

Also deshalb: liebe vor, bzw. über, sex. Das fand ich (mal wieder) interessant, und ich hoffe, ich kanns mir merken. 😉

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Zweiter shläuer gedanke: wieso sind manche leute single (mich gerade eingeschlossen)?

Also bei mir gibt es z.b. die alte gewohnheit, dass ich immer jammere, wieso die frauen mich denn nicht haben wollen. Die sollen mich doch lieben, ich bin doch toll. Also diese alte einstellung kommt immer hoch, wenn ich gerade wieder single bin. Irgendwie schaff ichs dann meistens, mich davon zu überzeugen, dass ich doch praktisch immer single war/ bin.

Und dann ist da eben dieses fordern, dass die liebe von außen kommen muss. Und dass mich auch alle gut finden müssen, damit ich glücklich sein kann. Und das ist schon ziemlich dumm, muss ich sagen. 😉 auch wenn es mal für kurze zeit funktionieren sollte, wäre man dann ja immer vom außen abhängig. „ok, sie liebt mich also nicht mehr, dann muss ich jetzt wohl aus dem fenster springen.“ 😉

klingt albern, aber ich glaube, viele menschen leben/ denken so.

schlauer wärs also, die liebe in sich selbst zu finden, sich selbst zu lieben, sich mit sich selbst anzufreunden.

Wenn man das schafft, strahlt das aus. Man ist kein bettler mehr, sondern hat selbst genug liebe zu geben. Zitat osho: „a man is just like a well.“

Dass das dann wie ein magnet auf andere menschen (die sich ja außerdem meistens auch für bettler halten und geliebt werden wollen) wirken muss, ist ja ganz logisch. Wenn ich mir z.b. osho oder samarpan ansehe: natürlich muss man sich in diese leute verlieben. Sie überschütten einen ja ständig mit ihrer liebe, also wird dieses gefühl auch bei einem geweckt. Da kann man garnicht viel gegen machen. 😉

also wieso nicht einfach diese leute nachahmen? Ich denke, das ist so der goldene schlüssel beim thema „ich will kein single mehr sein“. Wenn man selbst zur liebe wird, wieso sollte man sie dann noch suchen müssen?

Aber ich glaube, man muss diese liebe erstmal bewusst entwickeln, die liebesfähigkeit ausweiten. Also praktisch sein herz-chakra „trainieren“. Und ich glaube, dass das geht. Auch wenn es viell. nicht ganz einfach ist, und eine weile dauern kann.

zufälligerweise“ bin ich grad auch mal wieder über die tantra-kommune/ schule komaja gestolpert. Die machen das ja da, also der guru makaja redet oft vom herz-chakra, und wie wichtig es ist, dieses zu trainieren, um besser lieben zu können.

Es geht also praktisch um einige umstellungen der lebensenergien: die liebe in sich selbst entdecken und entwickeln. Wenn man die liebe im außen sucht, ist man sozusagen wie ein schwarzes loch, das die liebe anderer menschen aufsaugt, bzw. aufsaugen will. Aber wenn man selbst zur quelle (osho: „well“) wird, kann die liebe nur immer mehr und mehr werden. Und so kann man viele menschen bereichern. Also wird man zur sonne, statt zum schwarzen loch, sozusagen. 😉

und im umgang mit anderen menschen die liebe über den sex stellen. Andersherum hätte man wieder die schwarze loch-situation: der sex verzehrt sich auf dauer selbst, und raubt eher energie, wo sex kombiniert mit liebe energie gibt.

Enough for today (huch, jetzt wird er also schon anmaßend und blasphemisch! 😮 😉 ).

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p.s.:
übrigens versuch ich jetzt immer „osho“ wie die veteranen-sannyasins auszusprechen, also auf die englische art „ouh-shouw, statt deutsch „oscho“. 😉 hab ich mir bei satyananda abgeguckt.

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Love cannot rape

Question – Beloved Osho, does returning to the heart center mean becoming more passionate? Is the heart also the source of passion? Can a man who is authentically centered at the heart be called passionate?

Osho – Heart is not the center of passion; rather, heart is the center of compassion. And the man who lives in the heart cannot be called passionate, but can be called compassionate. Passion comes from the sex center, all passion comes from the sex center. You can join the sex center and the heart, but from the heart only love flows, not passion.

Love is a very silent flow, non aggressive, almost passive; it is a very silent breeze. Sex is passion, violence, aggression, with force, with strong energy – it attacks. The heart and the sex center can join together, then love becomes passionate. If heart is not joined with the sex center then love becomes compassionate.

Then love is there in its total purity and only then, when there is no passion in it, is love pure. It is silent, passive, non aggressive. You can invite it but it will not knock at your door. It will not even ask to be invited. You can persuade it to come, it can become your guest, but it will not come uninvited.

Love cannot rape, and sex always rapes in many ways. Even when legally it is not a rape, sex is rape. You may persuade the other person legally, in the way the society allows, but in the mind rape remains the center.

You are just thinking to rape the other person, you are aggressive, and all that you do before it is just a foreplay, just to achieve the end. That’s why, when two persons get married, foreplay disappears.

When you meet a girl or a boy for the first time, there is much foreplay! Before you enter into a sex relationship you have to go on playing, so that the sex doesn’t look like a rape, but that is on the mind, that is in the mind.

In your mind you are constantly thinking of the end, and everything is just persuasion, seduction, just to make the whole thing appear loving. But the more you become intimate with the girl or the boy, the less foreplay is there; if you get married, no foreplay. Then sex becomes just direct, something to be done and finished with.

Look at this. If two persons are really in love, then not only foreplay but afterplay also will be there. If two persons are not in love then sex will happen and they will go to sleep, there will be no afterplay. Foreplay will not even be there, and afterplay is impossible, because what is the use? The thing has happened, the end has been achieved. Rape is in the mind.

The sex center knows only rape, it is the center of aggression. That’s why the military doesn’t allow sex for soldiers, because if they have sex relationships they cannot be good fighters. The aggression moves through the sex center. If sex is allowed and a soldier is living with his wife or with his beloved, he will not feel like fighting on the battleground.

This is one of the reasons why American soldiers are defeated everywhere: their girls follow them. They cannot be aggressive because the center of aggression is sex. If sex is allowed, aggression flows out of you and then you don’t feel like fighting. So the soldiers have to be prohibited from sex, they must suppress their sex; then the whole sex becomes aggression.

Then rather than entering a woman’s body they can enter anybody’s body with a bullet. But it is the same thing – the entry. Your bullets, your knives, your guns, are just phallic symbols – to enter the other’s body, to destroy.

The coaches of athletes who go to the Olympics tell them, ”Don’t have sex at least for two weeks before,” because if you have sex you will not be a good runner. From where will you get the aggression to fight and run and compete?

All religions all over the world – almost all, I will say, because only one wonderful sect, Tantra, is an exception – all religions all over the world have told their monks to be celibate, because they think that religion is also a sort of struggle. You have to fight with yourself, so retain the aggressive energy and fight with yourself.

Sex can easily become violence because it is passion, it is rape. Love, the heart center or the love center, is totally different. It is nonviolent, it is passive, not even active. It can come to you like a very silent perfume, and that too when you invite.

That’s why persons like Buddha or Jesus, they have much love, but we cannot feel their love, because we can feel love only when it is too violent. We have become addicted to violence. And Buddha’s love is so silent. It showers on us but we cannot feel it, we have become so insensitive. Only when someone attacks do we start feeling.

The heart center is not the center of passion, but is the center of compassion. And compassion is absolutely different from passion, just the opposite. It is non-aggressive energy, moving without any noise, but you have to become very sensitive to feel it.

So only very sensitive persons can become attracted to Buddha, because only very sensitive persons can feel that some love is flowing from him. If you are asking for strong doses of passion, then Buddha will just look dead; nothing is coming out of him.

Remember this: passion has to be transformed into compassion, only then will you move from the sex center to the heart center. Now even your heart has to follow your sex center, which is the higher following the lower.

Then your sex center will follow the love center, the heart center – the lower following the higher. And this should be the order of your being – always the lower following the higher. Then the lower becomes totally different, the quality changes.

When sex follows love, sex becomes beautiful, a grace, a blessing. When love follows sex, love becomes ugly, a destructive force; you destroy each other through your love. All the courts of the world are filled with persons who have been in love and now are destructive to each other.

Fifty percent of marriages break down completely, and the other fifty percent are continued somehow, not for love, but for other reasons – for children, for society, for family, for prestige, for money, for other reasons, but not for love. Fifty percent break down completely.

Love has become so destructive because it is following a lower center. Remember, this should be the law within you: always remember that the lower should follow the higher, then everything is beautiful and a blessing.

Nothing is to be denied, there is no need to deny anything; only let the higher lead, because following the higher the lower changes its quality. And if the higher has to follow the lower everything becomes ugly.

Source – Osho Book “Vedanta: Seven Steps to Samadhi”

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Das Hara

beim meditieren leg ich ja normalerweise die hände auf die oberschenkel/ beine. Eben so dieser „drachensitz“. Aber bei längeren meditationen dann so zum ausruhen auf den bauch. Und mir ist da jetzt bei der letzten qlb-sitzung aufgefallen, dass mich das irgendwie gestärkt hat. Also ich hatte dann das gefühl, dass ich noch länger so sitzen könnte, und die haltung war leichter zu halten und stabiler.

Dann ist mir eingefallen, dass u.a. zen-leute ja auch immer die hände so fest beim bauch/ hara haben.

Und es fühlt sich auch irgendwie besser, stärker, stabiler an, wenn ich (wenn ich unterwegs bin) den gürtel eng stelle. Sorgt irgendwie im sitzen wie im stehen gleich für eine aufrechte, zentrierte körperhaltung.

Ja, also irgendwie scheint man da wirklich kraft aus diesem bereich zu bekommen. Bauchmuskeln sollen da wohl auch hilfreich sein. Ist wohl so eine art „kraftzentrum“. Ja, glaub, da hab ich was interessantes/ hilfreiches entdeckt. 🙂

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Bald kommt schon wieder dominan, also schreib ich mal schnell.

Mir kam neulich die idee, dass es sein kann, dass bei mir deshalb nix vorwärts geht, weil ich ja die ganze zeit zurück in die vergangenheit gucke. Also ich denke schon sehr oft daran, an a., an t., dass ich nicht nach dresden hätte ziehen sollen, usw. Und da gibts ja diesen spruch, dass die energie der aufmerksamkeit folgt. Wenn das wirklich so ist, ergibt das alles sinn.

Also insbesondere auch beim thema neue freundin. Da kam mir die idee, dass es sein kann, dass man erst dann einen passenden neuen partner findet, wenn man nicht mehr am vorherigen „festhängt“.
Und bei mir war das tatsächlich meistens so. also ich hab eig. immer sofort wieder nach was neuem gesucht, aber mehr so verzweifelt, und viell. mehr, um mich zu trösten. Und da klappte meistens überhaupt nichts. Erst so nach ca. 2-3 jahren (wohl so meine „trauerzeit“), kam dann auf einmal genau die passende, ohne, dass ich viel suchen musste. Mal so ganz grob.
Ja, und auch erst dann war ich ja wirklich bereit für was neues, und die energie sozusagen nicht mehr so sehr bei der ex. Erst dann wars keine verzweifelte suche mehr, sondern wirklich freude, wen neues kennen zu lernen.

Insofern ist es glaub ich sehr erstrebenswert, sich möglichst von der vergangenheit frei zu machen, um der zukunft platz zu geben. Wenn man immer nur in den rückspiegel guckt, kommt man eben nicht vorwärts, bzw. bleibt ganz stehen und blockiert sich selbst.
Viell. ist das bei mir mit dem wohnort usw. auch ähnlich.
Also hin und wieder mal alles rauswerfen, neu machen und nach vorne gucken und sich auf neues freuen. 🙂 irgendwie so.

Noch ein gedanke: man sollte möglichst viel (neues) ausprobieren. Also ich kauf mir z.b. gern viele räucherstäbchen, oder sowas wie tee oder shampoo, weil, kostet ja kaum was, und ich freu mich immer, wenn ich da was neues finde und austesten kann. Aber bei „großen“ entscheidungen bin ich richtig „gelähmt“, also z.b. eine neue jacke oder jeans kaufen. Was dann oft dazu führt, dass ich garnichts neues an kleidung kaufe, höchstens mal ein shirt oder so.
aber ich glaube, dass dieses ausprobieren, diese „testreihe“ ganz wichtig ist, damit man was neues tolles finden kann, also praktisch für den fortschritt. Und bei sowas wie wohnungssuche z.b. ist es dann eben doch sicherer, einfach da sitzen zu bleiben, wo man ist, statt ein risiko mit einer neuen stadt einzugehn. Was dann eben zum stillstand, und sozusagen zum „tod“ führt.
„mißerfolge“ sind auch wichtig, damit man sich weiter entwickeln kann. ohne diese mißglückten experimente gibt es keinen fortschritt. Und das sind ja auch gar keine „niederlagen“, oder fehler oder so. im gegenteil, ohne diese erfahrungen kann man auch keinen „erfolg“ haben, oder das entdecken, was einem wirklich gefällt und zu einem passt.
Einfach mehr gucken, probieren, kaufen, ansprechen… und damit die chance erhöhen, dass man mal was (oder wen) wirklich cooles findet. 😉 und im nachhinein sind die „mißerfolge“ meistens auch irgendwie lustig und vor allem lehrreich, oft lehrreicher als die „erfolge“.
Also, wenn man das z.b. mit der entwicklung von panzern und flugzeugen in den weltkriegen vergleicht, da gibt’s wirklich lustige fehlkonstruktionen, die aber eben auch irgendwie faszinierend und putzig-sympathisch sind, und ohne diese wären die fahrzeuge heute eben nicht so gut, wie sie sind. 🙂

also: frühling, gute zeit, um alles neu zu machen. 🙂

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neulich wieder den andy-satsang gesehn. Und da hat er so eine übung vorgestellt, ging irgendwie um die wahrnehmung (video: http://www.youtube.com/watch?v=jasoNY7N1u0). Also man zeigt mit seinem finger auf einen gegenstand, beschreibt farbe und form davon, dann zeigt man auf den boden, beschreibt, zeigt dann auf seinen eigenen körper, wieder beschreiben. Und am ende zeigt man mit dem finger direkt auf seine augen/ auf sich selbst. Tja, farbe, form… ohne spiegel schwer zu sagen. Schwer zu sagen, ob da überhaupt was ist? Fehler, fehler, sagt da der mind. 😉

ja, jedenfalls hab ich die übung mitgemacht, und es war schon irgendwie bisschen schockierend. Offenbar hats bei mir funktioniert. Also ich versuch mich (und andere) ja so im alltag immer wieder dran zu erinnern, dass ich nicht mein körper bin. z.b., indem ich sage „mein körper ist krank“, statt „ich bin krank“. Schließlich geht der ja irgendwann kaputt, wie ne pflanze, oder ein gefährt. Und dann wärs gut, wenn man nicht ganz so stark damit identifiziert ist, sonst wirds dramatisch und schmerzhaft.

Aber diese übung hat wohl noch bisschen mehr bewirkt, also das ganze noch weniger theoretisch werden lassen. Schwer in worte zu fassen, aber irgendwie hats „klick“ gemacht.

Jedenfalls hatte ich dann abends einen seltsamen moment, in dem ich meinen körper (bzw. die beine) angesehn hab, und wirklich das gefühl hatte, dass er nicht viel mit mir zu tun hat. Der funktioniert halt, will gefüttert werden und so. aber ich glaub, wer ihn grad steuert, ist ihm vermutlich egal. 😉 wie ein werkzeug oder so. dass aber auch ein gewisses eigenleben hat. So, als würde man auf einem pferd reiten o.ä.

in dem moment fiel mir auch gleich wieder die legende von einem der vorigen leben des buddha ein. Da war er ein junger mann, der sich (korrekter: seinen körper!) einer tigerin mit jungen geopfert hat, die kurz vorm verhungern war. Und ich konnte das jetzt nachvollziehen. Also, so, als würde man eben jemandem einen gegenstand schenken. Sehr interessante erkenntnis/ erfahrung.

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seit mir der dresdner medmob geklaut wurde (…), stolpern irgendwie immer mehr leute über meine website und schreiben mich an. Freu ich mich natürlich voll drüber. 🙂 auf jeden fall interessante erfahrungen, die man da macht. Also ich fühl mich da gerade ein bisschen wie vikram gandhi, der filmemacher und schauspieler von „kumaré“ (sehr empfehlenswerter doku-film über einen fake-guru).

Also es wird alles mögliche projiziert, und man ist „beeindruckt, was ich schon alles gemacht habe“. Und dann schreibt man „ja, ich weiß nicht wohin, alles furchtbar, können wir telefonieren, können wir uns treffen?“. Also der erleuchtete schlaumeier soll mal kurz mit dem zauberstab wedeln. Am besten, während man noch urlaub hat, we-retreat, irgendwie sowas. Vermutlich würden die leute mir auch gern viel geld dafür geben, hauptsache, ich übernehm ihre probleme und zauber alles weg. Mit ’ner pille, oder aura-soma, ’nem magischen amulett oder so.

nur funktioniert das bei mir so nicht. Ich frag dann erstmal, wieso sie nicht erstmal ein paar der meditationstechniken von der website ausprobieren. „ja nee, das ist zu kompliziert, ich bin noch nicht soweit, die ruhe hab ich ja garnicht, usw.“. totaler blödsinn. Es gibt med.techniken, die nunmal idiotensicher sind, genau deswegen mach sogar ich sie ja öfters. 😉 nein, da muss ich dabei sein und bei nem tee händchen halten. Überhaupt scheinen viele, die sich bei mir melden, einfach nur labern zu wollen. Und auch wenn ich dann sage, wie sie’s lösen könnten, geht das einfach weiter. Dem mind ist langweilig, er bastelt sich dramen und probleme, und weil das allein auch irgendwie doof ist, muss ich mir das dann anhören.

Was soll das irgendwem bringen? Man kann jahrelang „gesprächstherapie“ machen, und ist danach genau da, wo man davor war.

Jedenfalls find ichs eben momentan interessant, weil ich das ja jetzt auch ausnutzen könnte. Und das ist ja eben auch v. gandhi während der arbeit an seinem film bewusst geworden. Und wenn ich mir die eso-szene so ansehe, geschieht das ja auch täglich. Die leute betteln danach, dass man ihnen die entscheidungen abnimmt, und sie abhängig macht.

Wenn z.b. jemand ins reiki-zentrum dresden geht (das hab ich ja nunmal paar jahre miterlebt), passiert genau das, was die leute wohl auch gerne von mir hätten. Da wird erstmal schön ne stunde tee getrunken, die leute (meistens frauen so ab 40) können sich mal richtig ausjammern. Dann werden spontan alle möglichen eso-techniken durchprobiert, munter in der gegend rumgeraten, und wenn man denjenigen erfolgreich eingelullt hat, gibt’s nen termin für irgendne sitzung, reiki, whatever. Das wird dann natürlich teuer. „geheilt“ wird auch eher selten, so dass man sich für die nä. Wochen/ monate eine solide einnahmequelle gesichert hat. Und alles unter dem motto „wir wollen ja nur helfen“. Nee is klar. 😉

so. und der „kumaré“ hat dann eben im film angefangen, in eine andere richtung zu gehen, nämlich seine anhänger auf ihren eigenen inneren guru hinzuweisen. Und das ist meiner meinung nach der schlüssel, wenn man denn wirklich unbedingt ein „lehrer“ sein will/ muss. Man kann sie nur immer wieder auf sich selbst zurückwerfen. Denn keiner versteht sich so gut, wie man selbst. Selbstermächtigung statt guru-groupie. Sein eigener „meister“ sein. Das ist mein weg.

Und dass ich dabei auch noch so schön „grumpy“ bin, passt da doch perfekt. 😉 leute, die von mir erwarten, dass ich milde lächelnd mir all ihre probleme anhöre, und danach auch noch löse, zw.durch ein paar eso-kalendersprüche runterleiere, und dann mit der fetten rechnung ankomme, werden bestimmt enttäuscht schnell wieder abziehen. 🙂 bei mir läuft auch eher hiphop und metal statt so eso-gedudel.

Authentisch sein

Ich kann eben nur ich selbst sein. Zeitweise hab ich bestimmt versucht, samarpan oder chr. vom reiki-zentrum zu imitieren. Aber ich kann eben nicht so mit den menschen umgehen, wie samarpan das macht.

Und natürlich passierts immer mal wieder, dass die leute von mir erwarten, dass ich immer nur lieb und nett bin, weil ich bin ja buddhist, oder bin ich sannyasin? Und osho war ja so und so (viele verwechseln osho irgendwie mit dem dalai lama oder mutter teresa, hab ich manchmal das gefühl ;)), und deshalb muss ich so und so sein… und dann nach kurzer zeit schreien „was bist du denn für ein buddhist/ sannyasin/ meditationslehrer?“ aber da kann ich nix machen. Entweder die leute nehmen mich so, wie ich wirklich bin, oder eben nicht.

Vermutlich werden das um einiges weniger sein, wie die massen, die (mal nur als spontanes beispiel) einem ewig grinsenden wie diesem madhukar nachlaufen. Aber das ist cool, das ist genau richtig so. wenn ich als sannyasin eine aufgabe habe, dann ist es, möglichst authentisch zu sein. Und das würd ich dann auch gern bei meinen schülern sehen.

was ich weiterhin wirklich von meinen „schülern“ möchte, ist, dass sie (zurück) zu ihrer eigenen inneren stärke/ macht finden. Und das geht eben prima über meditation. 10 min. hinlegen, augen zu, und einfach gucken, was da drin grad los ist, kann mehr bringen, als mehrere reinkarnationstherapie-sitzungen, reiki, rituale, eso-gelaber, usw.

Aber klar, ich verstehs auch, dass die leute lieber den leichten weg gehen wollen, wo irgendein schlauer onkel wutz ihnen den weg weisen soll. Sich selbst zu begegnen und zu konfrontieren, dafür braucht es mut. Aber, es macht autonom, kostet nix, und ist um soviel effizienter. Man muss nicht bei jeder entscheidung zu seinem guru laufen und hat eine stabile heimat in sich selbst, bzw. im no-mind, im wahren selbst. Das ist erstrebenswert.

Ihr seid löwen, keine schafe! Kann ich garnicht oft genug sagen. Du bist ein individuum, viell. mit ganz seltsamen wünschen und ideen, die die gesellschaft nicht akzeptiert und die sogar ich als lehrer viell. garnicht gut finde, und das ist perfekt. Du musst niemandem gefallen, du „musst“ höchstens authentisch sein, du selbst sein. Das möcht ich sehn, keine nachahmung, und keine anbetung. Und eben insbesondere auch keine opferhaltung. Da spielt man nur mit sich selbst verstecken.

Was aber natürlich nicht heißen soll, dass ich nie jemanden treffen will. Nur denk ich eben, dass das meistens garnicht nötig ist. Und dass meine schüler (nenn ich jetzt einfach mal so) besser beraten sind, erstmal ein paar mal allein zu meditieren. Wenn dann noch konkrete fragen da sind, bin ich ja immer gern für alles mögliche zu haben. Auch kann man einfach mal so reden. Nur sollte einem dabei immer klar sein, dass die lösung eher in einem selbst liegt. Da sollte die priorität sein.

Nur, wenn sich jemand von vornherein so fallen lässt, und von mir erwartet, alles zu lösen, hab ich da eben eher kein gutes gefühl. Und wie gesagt, ganz ungefährlich ist so eine opferhaltung auch nicht, denn da draussen gibt’s genug scharlatane, die nur auf solche menschen warten.

Ja, und ein paar leute auf ihre eigene stärke hinweisen zu können, ich denke das ist eine ehrenhafte aufgabe. Ich glaube, das könnte für mich als mein weg gut funktionieren. Fühlt sich korrekt an.

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so sollte man beim meditieren sitzen. Hab ich mal wieder bei einem zen-mensch aufgeschnappt. Zen ist eben einfach das beste. 😉

Also ruhig die muskeln (rücken, arme..) anspannen, sehr aufrecht und insgesamt „gespannt“ sitzen. Kann man etwas lockern, bis man wie eine saite oder bogensehne genau richtig gespannt ist. So, dass man theoretisch sofort losspringen könnte, auf einen imaginären gegner/ eindringling.

Augen halb- oder ganz offen.

Ich sitze übrigens immer im „drachensitz“, ist schonender für die knie (kann man wohl gugeln). Ja, und die hände leg ich einfach auf die beine, hab ich von einer basler rigpa-gruppe. Die nannten das da „adler“. Also alles zusammen: der drachen-adler-tiger-sitz. Oder drachen-adler-tiger-meditation. 🙂

Hilfreich find ich auch die vorstellung, dass jemand plötzlich laut an die tür schlägt, also sowas wie polizei, feuerwehr oder so. also insgesamt sozusagen „alarmzustand“.

Präsent und ohne gedanken sein, so als würde es um sein leben gehen. Ich denke, das ist sehr hilfreich.

So zu leben wär natürlich perfekt, aber hin und wieder so eine meditation ist auch schon nicht schlecht. Ich glaube, so kann sich das leben schnell sehr positiv verändern. Auch, wenns z.b. um süchte und sowas geht.

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