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Archive for the ‘Meditationstechniken’ Category

Das Hara

beim meditieren leg ich ja normalerweise die hände auf die oberschenkel/ beine. Eben so dieser „drachensitz“. Aber bei längeren meditationen dann so zum ausruhen auf den bauch. Und mir ist da jetzt bei der letzten qlb-sitzung aufgefallen, dass mich das irgendwie gestärkt hat. Also ich hatte dann das gefühl, dass ich noch länger so sitzen könnte, und die haltung war leichter zu halten und stabiler.

Dann ist mir eingefallen, dass u.a. zen-leute ja auch immer die hände so fest beim bauch/ hara haben.

Und es fühlt sich auch irgendwie besser, stärker, stabiler an, wenn ich (wenn ich unterwegs bin) den gürtel eng stelle. Sorgt irgendwie im sitzen wie im stehen gleich für eine aufrechte, zentrierte körperhaltung.

Ja, also irgendwie scheint man da wirklich kraft aus diesem bereich zu bekommen. Bauchmuskeln sollen da wohl auch hilfreich sein. Ist wohl so eine art „kraftzentrum“. Ja, glaub, da hab ich was interessantes/ hilfreiches entdeckt. 🙂

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so sollte man beim meditieren sitzen. Hab ich mal wieder bei einem zen-mensch aufgeschnappt. Zen ist eben einfach das beste. 😉

Also ruhig die muskeln (rücken, arme..) anspannen, sehr aufrecht und insgesamt „gespannt“ sitzen. Kann man etwas lockern, bis man wie eine saite oder bogensehne genau richtig gespannt ist. So, dass man theoretisch sofort losspringen könnte, auf einen imaginären gegner/ eindringling.

Augen halb- oder ganz offen.

Ich sitze übrigens immer im „drachensitz“, ist schonender für die knie (kann man wohl gugeln). Ja, und die hände leg ich einfach auf die beine, hab ich von einer basler rigpa-gruppe. Die nannten das da „adler“. Also alles zusammen: der drachen-adler-tiger-sitz. Oder drachen-adler-tiger-meditation. 🙂

Hilfreich find ich auch die vorstellung, dass jemand plötzlich laut an die tür schlägt, also sowas wie polizei, feuerwehr oder so. also insgesamt sozusagen „alarmzustand“.

Präsent und ohne gedanken sein, so als würde es um sein leben gehen. Ich denke, das ist sehr hilfreich.

So zu leben wär natürlich perfekt, aber hin und wieder so eine meditation ist auch schon nicht schlecht. Ich glaube, so kann sich das leben schnell sehr positiv verändern. Auch, wenns z.b. um süchte und sowas geht.

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Mal wieder die qlb gemacht. wobei ich da in letzter zeit versuche, nicht mehr so sehr auf die tollen ideen, die einem dabei kommen, einzugehen (was ich sonst eig. wohl immer gemacht hab). schließlich bin ich das ja garnicht, richtig? Es heißt ja immer, dass das wahre selbst unsterblich ist, nichts mit dem körper und nichts mit dem „ich“ zu tun hat. Also hab ich versucht, da eine gewisse neutrale distanz zu bewahren.

Die geschichten von früher, die pläne und das schlaue gerede gingen aber weiter. Und es war dann so, als würd ich einem fremden beim reden zuhören. Und da mir die meisten menschen herzlich egal sind ( 😉 ), ging das diesmal völlig an mir vorbei. Ein tolles gefühl von freiheit und tatsächlichem frieden. Freiheit von mir selbst. Einfach nur ruhe und eben die meditation, perfekt. 🙂

So, als wenn jemand eine geschichte erzählt, bei der man nur halb hinhört, aber sobald bestimmte stichworte (veganismus! z.b.) oder der eigene name fällt („ja ralf, und damals hast du immer… das hast du gut gemacht, das hast du nicht gut gemacht“), man sofort ganz steif und hellhörig wird: „sagt der etwa gleich was schlechtes über mich?“.

Nur, dass eben dieser „ralf“ garnichts mit mir zu tun hatte, und mir seine ganze geschichte usw. ziemlich egal war. Irgendwelche relativ belanglose geschichten, die lang her sind, von irgendnem typen, der halt so durch sein leben stolpert, und… *gähn* 😉 gibt da auch ein schönes lied von live, „tired of me“. Das triffts ganz gut, ja.

Danach hab ich sogar im alltag manchmal gemerkt, dass es mir auch da nicht mehr so nahe ging, wenn mal wieder wer über mich schlecht geredet hat. So in der art „hachja, hm, dann macht halt. Ich weiß eh nicht, wovon und von wem ihr redet“. Irgendwie ist irgendwann auch mal gut mit dem ganzen quatsch und den ego-spielchen. So fühlt sich das grad an. Einfach keine lust mehr. So als würde man von weiter oben auf das ganze runter gucken.

Also ich glaube, ich bin da was gutem auf der spur. 🙂 also dran denken beim meditieren: es geht da nicht um euch, das ist nicht wirklich eure geschichte und eure erinnerungen. Der bio-computer (jürgen, fred, oder wie immer der nun heißen mag) redet da mehr mit sich selbst. 😉 einfach reden lassen.

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meditation für leute mit wenig energie, besonders gut morgens statt kaffee. und leicht zu merken, also gut für leute wie mich. 😉

lockere kleidung, shirt möglichst sauber und weiß, oder freier oberkörper.

halber oder voller lotus. viell. musik an wegen der nachbarn.

ich persönlich habe gerne die augen ganz oder halb auf, um nicht abzudriften, was bei so einer starken meditation schon möglich ist. aber einfach ausprobieren.

immer wach bleiben, beim atem, im hierjetzt.

langsam, stetig und so tief einatmen wie möglich. wirklich an die grenze gehen, meistens gehts doch noch etwas weiter. luft wie durch einen strohhalm einsaugen.

langsam ausatmen auf den buchstaben F („ffffff“).

nach einer weile geschieht das atmen von selbst, der körper reguliert und heilt sich, wie er’s braucht.

ekstatische gefühle, ähnlich wie beim sex, können auftreten. leichtes stöhnen usw. ist erwünscht. 😉 daher kommt das „sexy“.

„ice breath“, weil sich die luft beim einatmen kalt anfühlt. wenn mans richtig macht, klingt das einatmen irgendwann wie ein wasserkocher, alle möglichen zischlaute.

es geht darum, sein energiefeld aufzubauen. deshalb ist es ok, dem körper dabei mit leichten bewegungen zu helfen. leichtes wiegen oder schütteln des oberkörpers, schlangenartige bewegungen: die kundalini soll stimuliert, und die chakren neu geordnet werden.

man kann sich anfassen, je nachdem, wo es gebraucht wird. sanftes hand auflegen, streicheln, massieren, schlagen (um blockaden zu lösen). (ich persönlich schlage z.b. oft meine brust sehr hart, wodurch sehr viel energie zu fliessen beginnt). wenns gut läuft, vibriert danach der ganze körper.

nach den ekstatischen zuständen stellt sich häufig eine sehr große innere stille ein. dann ruhig auch mal den atem anhalten oder ihn flacher werden lassen. einfach der intuition folgen. beobachten was passiert.

es ist gut, nach der meditation einige minuten sitzen zu bleiben, die energie zu fühlen und botschaften an sich selbst zu beachten. dieser letzte teil ist viell. der wichtigste.

kurz: so tief und langsam einatmen wie möglich, wie durch einen strohhalm. ausatmen auf F. energie, ekstase, erwachen.

 

urheber: shivananda, 5.1. 2009 (abgeleitet von der QLB-meditation von jeru kabbal)

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effektiver, schneller, leichter als mit dieser meditation geht es nicht. personen mit viel sexueller energie haben einen gewissen vorteil. 😉

die stille nutzen, die beim/ nach dem orgasmus da ist, sozusagen als starthilfe. danach dann drauf achten, die gedankenleere zu halten. idiotensicher. 🙂 möglichst bequem, im sitzen oder liegen. wenn der orgasmus/ die gedankenleere eintritt, möglichst garnicht mehr bewegen, absolut starr bleiben. keine gedanken aufkommen lassen. anfangs ist das ganze sehr zerbrechlich.

wenn man das paar mal übt (ca. 20 mal), wirds immer leichter. man bekommt ein gefühl für diesen gedankenleeren zustand. auch ist es später möglich, sich sehr langsam und vorsichtig zu bewegen und dabei trotzdem den zustand zu halten. der zeitraum dehnt sich nach und nach immer weiter aus, bis man garnicht mehr „zurück kommen“ möchte. die meditation wird so mühelos.

urheber: shivananda, 29.8. 2010

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„Ich würd ja gern meditieren, aber ich kann nicht stillsitzen“, oder sowas ähnliches hör ich oft. Ist ja auch typisch für diese zeit, in der man mehr mit dem kopf als dem körper arbeitet. Sich dann einfach so hinzusetzen, und zen-artig 1 stunde nicht zu bewegen, ist da etwas viel verlangt. 😉

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Techniken:

1. Die QLB („quantum light breath“)-atemmeditation (von osho-schüler jeru kabbal). Hier wird 1 stunde lang intensiv und kathartisch geatmet, mithilfe einer geführten meditation mit musik. Einen vorgeschmack gibts davon bei youtube: https://www.youtube.com/watch?v=KD2EFyUqv08

Es gibt davon 3-4 versionen, und kann man sich kaufen.

Eine stunde lang stark atmen klingt erstmal viel, aber es ist wirklich idiotensicher (man bekommt ja vom sprecher gesagt, was man tun soll) und immer eine tolle erfahrung, in der man auch viel über sich selbst lernen kann. sie gibt auch sehr viel energie (!), aber zentriert gleichzeitig. Etwas paradox, und schwer zu erklären, also einfach selbst ausprobieren.

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2. Dynamische osho-meditationen (z.b. kundalini, dynamic). Dabei betätigt man sich den hauptteil der meditation über körperlich, springt, tanzt, und ganz am schluß erst kommt die eigentliche meditation. Kann man sich auch die cds kaufen, also dabei ist dann eine anleitung und passende rhythmische musik.

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3. Do-it-yourself. Also man kann z.b. joggen gehen, oder auf der stelle laufen/ springen, bis man nicht mehr kann, und anschließend in meditation gehen. Einige seriöse kampfsportschulen machen das auch so. wenn man körperlich wirklich erschöpft ist, hat der kopf sendepause, und meditieren wird viel leichter.

Ich habe gelesen, dass osho nach dem tod seiner mutter viel joggen gegangen ist, und danach wohl immer meditiert hat. es geht also auch ganz einfach.

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4. Sambhog-meditation. Einfach hier nachlesen:

https://shivananda1.wordpress.com/meditation/sambhog-meditation/

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Also, keine ausreden mehr: attacke. 😉

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Das werd ich immer mal wieder gefragt. Also versuch ich mal eine anleitung zu schreiben.

Es gibt natürlich viele versch. techniken, dynamische, atemmeditation usw., aber ich schreib mal die einfachste, die ich auch oft mache. Ist so eine mischung aus zen, atemmed., und dem, was mir samarpan gesagt hat.

Zeit: am besten morgens, also dann hat man vom effekt den ganzen tag was. Aber natürlich kann man immer und überall, auch in jeder postition meditieren. Aber das hier ist sozusagen die anleitung für eine richtige meditations-„sitzung“.

Aufrecht auf ein meditationskissen setzen (im liegen schläft man sonst schnell ein, und die kundalini-energie wird dabei auch eher nicht aktiviert). Also es ist wichtig, dass der rücken gerade ist, aber nicht übertrieben überstreckt.

Kleidung locker, also eher trainingshose oder so, und gürtel lockern. Noch was trinken, nase putzen, kratzen, whatever, denn in der folgenden zeit sollte man wenn möglich völlig still sitzen, damit sich die energie ansammeln kann.

Als merksatz hilft mir „Sitzen wie ein tiger vor dem sprung“ (zen). Also stabilität, und ein wenig spannkraft sind sehr hilfreich.

Man kann sich angewöhnen, sich so sogar durch das ganze leben zu bewegen. Als wäre man in ständiger gefahr. Man kann sich auch vorstellen, dass jeden moment jemand bei einem einbrechen könnte, dass das haus brennt, oder whatever. Denn schließlich geht es hier ums wach sein, ums „aufwachen“, richtig? 🙂 nicht so, wie es heutzutage in durchgeballerten eso-foren gehandelt wird, sondern um ein echtes wach und bewusst sein, möglichst in jedem moment.

Ich hocke auf dem meditationskissen, also ich gehe nicht in den lotussitz o.ä., weil es einfach besser für die knie und bequemer ist. Es geht hier nicht (nur) um show, sondern um effizienz.

Die hände lege ich auf die oberschenkel. Man kann natürlich auch mudras oder so machen, wenn man spaß daran hat, aber eig. geht es nur darum, möglichst die position die ganze zeit zu halten. Es sollte also bequem und gleichzeitig sehr stabil sein.

Augen halb geschlossen, oder auch offen. Denn wenn man sie ganz schließt, ist wieder die gefahr zum wegdösen zu groß.

Ich setze mich gern direkt vor die wand, dann gibt es nicht soviele ablenkungsmöglichkeiten. Kann aber auch schön sein, z.b. beim medmob, draussen bienen und so zu beobachten.

Besonders als anfänger dürfte nach ca. 2 minuten der mind ziemlich verrückt spielen, und mit vielen geschichten kommen. Man kann die gedanken dann betrachten, so als wären sie die von einem anderen, oder wolken. Man kann sich auch kurz damit beschäftigen, das wird einem sowieso immer wieder passieren, das ist nicht schlimm. Es ist nur wichtig, dass, sobald man merkt, dass man wieder in gedanken versinkt, wieder zurück zu kommen. Und zwar zum atem und den (körper)empfindungen.

1. atem: das ist so die methode von buddha. Einfach den atem beobachten, und der mind hat eine beschäftigung. Außerdem bringt es einen zurück in die realität.
Mir hilft es dabei sehr, stärker zu atmen, ähnlich wie bei der QLB-atemmeditation. Wirkt besonders morgens wie eine coffeintablette. Aber vorsicht, zuviel energieaufbau kann besonders anfänger verwirren, bzw. nur den mind noch stärker machen.

2. gefühle fühlen: das ist so die samarpan-methode. Während der meditation kommen oft viele alte geschichten hoch. Wenn man sich jetzt nicht auf die geschichten einlässt, und nur die gefühle fühlt, die dahinter stecken, ist alles ok. Es hilft, wirklich total „ja“ zu den (teils unangenehmen) gefühlen zu sagen, mit ganzer energie, sie einladen und willkommen heißen. Dann läuft es relativ rasch durch einen hindurch, wie ein schauer. Tränen können kommen, usw., kein problem.

3. bereit sein, wirklich präsent im hier und jetzt zu sein. Also praktisch das gegenteil von der üblichen verdrängung durch fernsehen usw. Gefühle nicht wegschicken und unterdrücken. Einfach annehmen, was wirklich ist.

Wenn man abschweift, und in die gedanken geht, oder schläfrig wird: sanft wieder zurück kommen. Das ist wichtig, denn dann wird es ein sanftes hin und her schaukeln, wie wellen. Sich nicht dafür verurteilen, oder sich darüber ärgern, dass man wieder unbewusst geworden ist (das wäre nur wieder ein neuer, störender gedanke). Das ist ganz normal, und gehört dazu.

Die „härtere“ variante: sich hin und wieder kleine „schläge“ aufs bein geben. oder auch ins gesicht, wenn mans dramatisch mag. 😉 praktischer ist es natürlich, wenn jemand hinter einem mit einem zen-stick steht. 😉

Zeit: man kann sich von 15 min. langsam auf 1 stunde und mehr steigern.

Ich habe auch ein paar zeichen gefunden, wenn man es richtig macht: Nach ca. 30 min. werden die gedanken meistens ruhiger, setzen sich. Man fühlt sich klarer. Gibt auch oft ein gefühl, als würde man etwas verdauen. Man kann praktisch fühlen, wie karma abgebaut wird. 😉

Danach ist man klarer, kann besser entscheidungen treffen, schneller und besser denken, und ist mit sich selbst mehr „im reinen“, und weniger „vernebelt“. Man bekommt an einem tag mehr hin, als sonst in mehreren.

Ist jetzt doch ziemlich lang geworden. Aber ihr könnt euch ja raussuchen, was euch am meisten weiter hilft, und eure eigene methode finden. Das ist eh das beste. Wenn noch fragen sind, ich sitz hier oft.

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